Dorothea Glauner: „Bildung schafft auch im Alter mehr Lebensqualität“
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Wuppertaler Seniorenbeirat informierte über Seniorenstudium

(firmenpresse) - Falls die Gesundheit es zulässt, nimmt die letzte Lebensspanne ungefähr ein Drittel des gesamten Lebens ein. Diese Zeit sollte man nicht ungenutzt verstreichen lassen. Die Menschen haben es in der Hand, wie sie alt werden möchten.
„Viele Menschen denken sofort an Themen wie Krankheit, Demenz, Pflege und Tod, wenn sie sich mit dem Alter beschäftigen. Dies alles gehört auch zum Alter und Altern des Menschen dazu, ist aber längst nicht alles. Die heutige Generation der über 60-jährigen ist oft noch erstaunlich aktiv und will die eigenen körperlichen und geistigen Kräfte weiterhin nutzen und trainieren“, sagt Dorothea Glauner, Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Wuppertal.
Sei dem Wintersemester 1987/88 existiert an der Universität Wuppertal beispielsweise ein Seniorenstudium. Dass Lebensqualität durch Bildung mit geschaffen wird, ist das Credo von Frau Professor Felizitas Sagebiel, welche die Angebote des Seniorenstudiums bei der letzten Sitzung des Seniorenbeirats vorstellte. Beim Wuppertaler Modell handelt es sich um ein fünfsemestriges (2,5 Jahre dauerndes) Studienangebot für alle sozial- und geisteswissenschaftlich Interessierte. Das Besondere: Es gibt keine Altersgrenze und auch keine schulischen Voraussetzungen. Seit dem Wintersemester 2001/2002 sind Lehrangebote aus dem natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich hinzugekommen.
„Die Arbeit von Frau Professor Sagebiel, die sich seit 20 Jahren um Studienangebote für Senioren in dieser Stadt bemüht, ist äußerst verdienstvoll. Ihre Arbeit wird nicht nur von den Wuppertalern geschätzt, sondern auch von den zahlreichen älteren Studierenden aus Remscheid und Solingen“, so Glauner.
Diese Botschaft werde sie als eines der Ergebnisse der Beratungen im Seniorenbeirat über die Verwaltung an die politischen Gremien der Stadt weiterleiten. Das Seniorenstudium müsse in Zukunft noch einen höheren Stellenwert in Wuppertal bekommen. Dies sei schon allein eine logische Konsequenz des demographischen Wandels, betonte die Vorsitzende des Seniorenbeirats.
Dorothea Glauner ist seit 2005 Stadtverordnete der CDU und als Nachfolgerin von Johannes Huhn Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Wuppertal, der im Jahr 1997 ins Leben gerufen wurde. Er hat nicht nur Mitglieder aus den im Rat vertretenen Fraktionen, sondern auch aus verschiedenen sozialen Organisationen und gemeinnützigen Vereinen. Frau Glauner wünscht sich, dass die Entscheidungen des Seniorenbeirats in Zukunft noch mehr Einfluss auf das kommunalpolitische Geschehen bekommen, denn aufgrund des demographischen Wandels wird es immer mehr ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger geben, deren Anliegen von der Politik aufgegriffen werden sollten.
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Datum: 18.09.2008 - 13:35 Uhr
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Freigabedatum: 18.09.2008
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