Rheinische Post: Große Koalition
ID: 591815
wieder zur Chefin einer Großen Koalition. Nach der holprigen, aber
gemeinsamen Kür des Bundespräsidentenkandidaten Joachim Gauck wählt
die Kanzlerin erneut die Telefonnummern führender SPD- und
Grünen-Politiker. Für den Fiskalpakt, das Herzstück der Merkelschen
Europapolitik, braucht ihre Regierung eine Zweidrittel-Mehrheit in
Bundestag und Bundesrat, weil nationale Hoheitsrechte auf EU-Ebene
verlagert werden. Das "Mehr Europa" wird allmählich konkret. Merkel
kann das nur recht sein. Die steten Verhandlungen mit der SPD könnten
sich 2013 noch auswirken, wenn Merkel ihren Koalitionspartner
eintauschen muss. Eine neuerliche schwarz-gelbe Mehrheit halten
selbst Optimisten in der CDU für unwahrscheinlich. Also lässt Merkel
gegen den Willen der FDP bei SPD und Grünen sondieren, was für eine
Zustimmung verlangt wird. Vorstellbar ist gar, dass sich Merkel mit
der SPD auf eine Besteuerung der Finanzmärkte einlässt und die
Koalition so an den Rand des Bruchs treibt. Manche Unionisten
liebäugeln offen mit einer von der SPD tolerierten
Unions-Minderheitsregierung bis zu den Wahlen. Der Wahlkampf könnte
leichter fallen. Als heimlicher Partner kann die SPD kaum angreifen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.03.2012 - 20:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 591815
Anzahl Zeichen: 1479
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 161 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Große Koalition"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Auf Abstand zu Assad ...
Die Macht der Assads in Syrien gründet auf einer loyalen Armee, einem ausgefeilten Bespitzelungssystem und dem Terror von Polizei und Schlägerbanden. Aber der wahre Kitt, der das Regime seit Jahrzehnten zusammenhält, sind die biederen Bürokraten der Baath-Partei. Deswegen ist es so bemerkens
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Zapfenstreich für Christian Wulff ...
Um die Ehre, der deutschen Demokratie im höchsten Staatsamt dienen zu dürfen, hat sich der als Schnäppchen-Präsident verspottete Christian Wulff selbst gebracht. Doch das, was der Person Christian Wulff und dem vom ihm 20 Monate lang bekleideten Staatsamt vor und beim symbolträchtigen Zapf
Mittelbayerische Zeitung: Der nächste Schritt Mit dem neuen iPad festigt Apple seine dominante Marktposition - und hilft dennoch der ganzen Branche. Leitartikel von Holger Schellkopf ...
Mehr Symbolkraft hätte die Inszenierung nicht haben können. Fast die ganze Computerwelt trifft sich derzeit in Hannover, um sich bei der Cebit gegenseitig die neuesten Errungenschaften zu präsentieren. Der Branchenprimus aber fehlt, der zelebriert lieber ganz weit weg in San Francisco sein jÃ
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zu Schröder/Putin ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe zählt nicht zur Sorte der Sprücheklopfer. Aber mit seinem Urteil »Gerhard Schröder ist Putins bestbezahlter Minnesänger« trifft er den Nagel auf den Kopf. Warum glaubt der SPD-Altkanzler seinen Förderer Putin in Schutz nehmen zu müssen? Weder die Parla




