Neue OZ: Kommentar zu Zapfenstreich / Wulff
ID: 591843
Vier Lieder statt der üblichen drei Stücke hat Christian Wulff für
sich beim Großen Zapfenstreich spielen lassen. Symbolik für
Maßlosigkeit oder ein letztes Zeichen von selbst empfundener
Souveränität? Ab sofort dürfen derartige Deutungen uns nicht mehr
über Gebühr strapazieren. Der Große Zapfenstreich zieht den
Schlussstrich unter Christian Wulffs Zeit als Bundespräsident. Dass
es vielleicht klüger gewesen wäre, die Annahme des Ehrensolds bis zur
Klärung der Vorwürfe auszusetzen und im gleichen Atemzug erst einmal
auf Zusatzausstattung mit Büro und Dienstfahrzeug zu verzichten,
diese gutmeinenden Überlegungen sind mit dem letzten Fanfarenton auch
verklungen.
Unter die Causa Wulff kann die Öffentlichkeit ab heute einen
vorläufigen Schlussstrich ziehen, der nächste Paukenschlag könnte
erst ertönen, wenn die Rechtsprechung über die Vorwürfe gerichtet
hat. Oder das Verfahren wird unspektakulär eingestellt. Kleinkarierte
Nebensächlichkeiten haben in der Öffentlichkeit und den Medien
jedenfalls nichts mehr zu suchen. Die neue Aufmerksamkeit gilt dem
zukünftigen Bundespräsidenten und dem Amt des Staatsoberhauptes an
sich. Der Nachfolger wird zeigen müssen, dass in den letzten Monaten
nur ein Mensch beschädigt worden ist, nicht das Amt in seiner
präsidialen Wirkung für Deutschland und darüber hinaus. Joachim Gauck
gebühren Respekt und ein gehöriges Maß an Vertrauensvorschuss.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.03.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 591843
Anzahl Zeichen: 1746
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Zapfenstreich / Wulff"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Frauenquote ...
Typische Vertreterin Die eine will 30 Prozent, die andere appelliert an die Freiwilligkeit: Einig sind sich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Familienministerin Kristina Schröder nur darin, dass es eine Frauenquote geben soll. Dabei geht es um mehr als den Machtkampf zweier konkurri
Neue OZ: Kommentar zu Bildung / Kultusminister / Merkel ...
Vor allem Symbolwert Erstmals hat Angela Merkel gestern als Kanzlerin am Treffen mit den Kultusministern teilgenommen. Allein diese Tatsache besitzt einen hohen Symbolwert. Mehr war nicht zu erwarten. Daher muss zwangsläufig enttäuscht sein, wer konkrete Ergebnisse oder gar Beschlüsse erwart
Das Erste / Gauck gegen Klarsfeld - Die Kandidaten für das Präsidentenamt ...
Ein Film von Rainald Becker und Robin Lautenbach am Montag, 12. März 2012, um 22.45 Uhr im Ersten Am 18. März 2012 wählt die Bundesversammlung den Nachfolger oder die Nachfolgerin des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff. Als Favorit gilt der von der schwarz-gelben Bund
Neue OZ: Kommentar zu USA / Wahlen ...
Es ragt kein Kopf heraus Der Ausgang des wichtigsten Vorwahltermins der USA offenbart einmal mehr das zentrale Dilemma der Republikanischen Partei. Aus dem Feld der Bewerber um die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten ragt kein Kopf heraus, der alle konservativen Werte verkörpert. Bei




