GRÜNE: NPD-Verbotsverfahren darf nicht scheitern
ID: 596757
GRÜNE: NPD-Verbotsverfahren darf nicht scheitern
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die heutige Ankündigung der CDU-Innenminister, für ein erneutes NPD-Verbostverfahren die V-Leute in der Führung der rechtsextremen NPD abzuschalten. "Ob allein mit dem Abschalten der V-Leute aus der NPD-Führungsebene aber auch der Weg frei ist für ein erneutes NPD-Verbotsverfahren, ist weiterhin zweifelhaft", so der innenpolitische Sprecher der GRÜNEN, Jürgen Frömmrich, nach der Sitzung des Innenausschusses. Der Innenausschuss hat sich mit zwei vom Plenum überwiesenen Anträgen zum NPD Verbot beschäftigt. Der Antrag der GRÜNEN (18/5246 [1]) wurde in sechs von acht Punkten angenommen. Ausgerechnet der Punkt der sich mit der Rolle der V-Leute beschäftigt und eine kritische Evaluation des Einsatzes von V-Leuten sowie deren möglichen Abzug fordert, wurde von CDU und FDP abgelehnt. "Da passt die heutige Ankündigung der CDU-Innenminister nicht mit den Beschlüssen der CDU Landtagsfraktion in Hessen zusammen. Ein abgestimmtes Vorgehen gegen die NPD sieht anders aus.".
Frömmrich begrüßte aber die Einigkeit aller Fraktionen im Ausschuss, dass die NPD mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden müsse, da sie rechtsextreme, antisemitische, rassistische und ausländerfeindliche Inhalte vertrete. Die Landesregierung wurde aufgefordert, bei hinreichender Wahrscheinlichkeit des Erfolgs eines NPD-Verbotsantrags dessen Einreichung zu unterstützen.
"Wir müssen das zivilgesellschaftliche Engagement stärken und die Jugendlichen gegen die braune Ideologie immunisieren. Bildungseinrichtungen müssen stärker gefördert werden, gerade im ländlichen Raum muss die außerschulische Bildung ausgeweitet werden. Und wir brauchen gesellschaftliche Anerkennung für junge Menschen, die sich in zivilgesellschaftlichen Projekten engagieren. Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ein NPD-Verbot ist kein Allheilmittel. Vielmehr müssen alle Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, die bei Prävention und der Bekämpfung des Rechtsextremismus hilfreich sind", fordert Frömmrich.
Antrag [2]
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag
[1]: ../parlament/rechtsextremismus-konsequent-bekaempfen-npd-verbotsverfahren-darf-vor-dem-bundesverfassungsgericht-nicht-erneut-scheitern/
[2]: http://www.gruene-hessen.de/landtag/parlament/rechtsextremismus-konsequent-bekaempfen-npd-verbotsverfahren-darf-vor-dem-bundesverfassungsgericht-nicht-erneut-scheitern/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 15.03.2012 - 17:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 596757
Anzahl Zeichen: 3226
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 350 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"GRÜNE: NPD-Verbotsverfahren darf nicht scheitern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Verbraucherschutzministerin Puttrich (CDU) dazu auf, ihren jahrelangen Ankündigungen für mehr Verbraucherschutz in Hessen echte Taten folgen zu lassen und sich konsequent für eine verpflichtende Hygieneampel einzusetzen. Hessen hat in die
GRÜNE fragen nach aktuellem Stand des Partikeltherapiezentrums am Universitätsklinikum Gießen-Marburg ...
Die Tatsache, dass das Partikeltherapiezentrum an der Universitätsklinik in Marburg nicht, wie in den Verträgen vorgesehen, zum 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde, veranlasst die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei der zuständigen Ministerin nachzufragen. "Da Ministerin Küh
Kürzung der Ausgleichszulage für Landwirte ? GRÜNE fordern Antworten von der Landesregierung ...
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag kritisiert, dass die Ausgleichszulage (AGZ), die das Land Hessen mit Beteiligung des Bundes und der EU an Landwirte in benachteiligten Gebieten zahlt, für das vergangene Jahr massiv gekürzt worden ist. Die betroffenen Landwirte wurde
Weitere Mitteilungen von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag
Contec-X erweitert Lösungsangebot für die Projektmanagementsoftware CA Clarity PPM - neue Funktionen, Serviceleistungen und Tools für CA Clarity PPM ...
München, 15. März 2012 ? Die Contec-X GmbH erweitert ihr Lösungsangebot für CA Clarity PPM mit neuen Funktionen, Dienstleistungsangeboten, Supportmodellen und Tools. Das neue Lösungsangebot ermöglicht jetzt in CA Clarity PPM eine Optimierung der Analysen und Auswertungen, der Integration und d
Mit eDates den richtigen Partner finden ...
Bei den Mitgliedern in Deutschlands Premium Dating Club für Beautiful People, eDates, ist der Frühling angekommen und führt verstärkt zu Online-Flirts und Neuanmeldungen In diesen Tagen und Wochen meldet sich der Frühling in Deutschland eindrucksvoll zurück und beglückt das Land mit zweist
Rob Green zockt mit Jugendlichen ...
Idstein: YOU FM Roadshow live vom Frühlingsfest Hessens bekannteste Radiostimme Rob Green sendet am Sonntag, 18. März, von 14 bis 18 Uhr mit der YOU FM Roadshow live vom Frühlingsfest in Idstein. Die britischstämmige Großklappe kommt mit dem quietschgelben YOU FM Roadshowtruck vorbei und b
Staatsministerin Pieper zum Urteil des Internationalen Seegerichtshofes im Fall Bangladesch/Myanmar ...
Zum gestrigen Urteil des Internationalen Seegerichtshofes (ISGH) im Fall Bangladesch / Myanmar sagte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, heute (15.03.): "Konflikte über Seegrenzen können die Beziehungen zwischen Nachbarstaaten nachhaltig belasten. Deshalb begrüße
Fehlerhafte Annahme bei Bewertungen führt zur Nachmeldung eines Ereignisses in KKP 2 aus dem Januar 2010 ...
Freischaltung von Armaturen im Notspeisesystem Karlsruhe. Der Betreiber des Kernkraftwerks Philippsburg, die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK), hat gestern ein Ereignis nachträglich an die Behörde gemeldet. Es handelt sich dabei um die Freischaltung von Armaturen im sogenannten Notspeisesystem im Bl




