FT: Flensburger Tageblatt
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der wichtigen Präsidenten einzureihen. Seine Gelegenheit ist
vermutlich besser als die aller seiner Vorgänger. Ihn trägt eine
beispiellose Mehrheit in Volk und Bundesversammlung. Seine politische
Unabhängigkeit ist erprobt. Als gelernter Pastor weiß er gut, dass
es manchmal auch darauf ankommt, der Gemeinde ein paar unbeliebte
aber passende Wahrheiten zu sagen. Seine Persönlichkeit und seine
Biografie holen das Amt aus den Bereichen alltäglicher
Machtkalkulationen wieder heraus, wo Köhler und Wulff so kläglich
scheiterten. Alle Akteure auf der politischen Bühne müssen sich für
das Amt des Staatsoberhaupt die Rückkehr zu Ruhe, Stabilität und
seiner Bedeutung wünschen. Vielleicht halten sich dann auch die
Medien ein wenig zurück. Letztlich hat Gauck es in der Hand. Er darf
nicht scheitern. Sonst steht das Amt tatsächlich zur Disposition.
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Datum: 18.03.2012 - 20:09 Uhr
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