Groschek: Unsere Gesellschaft hat keinen Konsens in der Sicherheitspolitik gefunden
ID: 598580
Groschek: Unsere Gesellschaft hat keinen Konsens in der Sicherheitspolitik gefunden
Zur Erklärung des katholischen Militärbischofs Franz-Josef Overbeck, er sähe die Bundeswehr in einer Identitätskrise, erklärt das Mitglied des SPD-Parteivorstandes, zuständig für Bundeswehr und Sicherheitspolitik, Michael Groschek:
Ich stimme Herrn Overbeck in seiner Einschätzung zu, dass seit dem Ende des Kalten Krieges die Gesellschaft zu keinem von allen Gruppen geteilten Konsens über die Sicherheitspolitik gefunden hat. Die Soldaten fühlen sich von den Regierenden verschaukelt und von der Gesellschaft ins Abseits geschoben. Die übers Knie gebrochene Bundeswehrreform verstärkt dies noch einmal. Deswegen sind jetzt zwei Dinge wichtig:
Erstens besteht dringender Bedarf regelmäßig im Bundestag und deshalb öffentlich über die aktuelle sicherheitspolitische Lage zu diskutieren. Ganz nach dem Vorbild des Gutachtens der Wirtschaftsweisen. Ereignisunabhängig muss so das viel strapazierte Konzept vernetzter Sicherheit mit politischem Leben gefüllt werden.
Zweitens sollte dieser Diskurs nicht nur im Parlament geführt werden. Er sollte zu dem Ziel führen, die Bundeswehr in einer europäischen konventionellen Armee aufgehen zu lassen. Dies wäre identitätsstiftend für die Bundeswehr und für ihre Rolle in der Gesellschaft.
Wir sind jetzt herausgefordert diese Diskussion national und international zu beflügeln.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.03.2012 - 14:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 598580
Anzahl Zeichen: 1933
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Groschek: Unsere Gesellschaft hat keinen Konsens in der Sicherheitspolitik gefunden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei
Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal
Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo
Weitere Mitteilungen von SPD
Der Tagesspiegel: Krankenkassen kritisierenÄrzte für "Phantasieforderungen" ...
Berlin - Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Forderung der Kassenärzte nach einem deutlichen Honoraraufschlag zurückgewiesen. "Wir erwarten von den Ärztevertretern, dass sie keine Phantasieforderungen von zehn Prozent in die Welt setzen", sagte Verb
Kretschmer: Exzellenzinitiative in der Lehrerbildung starten ...
Bund und Länder werden mit einem Förderwettbewerb die Qualität der Ausbildung von Lehrern bundesweit verbessern. Über die Frage, welche Verbesserungen in der Lehrerbildung erreicht werden müssen, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktionen am Montag in einer Expertenanhörung debattiert. Dazu erklÃ
Rechtstipps: Rad und Recht ...
Soweit Radwege vorhanden und als solche ausgeschildert sind, besteht für Radfahrer eine Benutzungsverpflichtung. Grundsätzlich muss der rechte Radweg benutzt werden. Lediglich dann, wenn der linke Radweg durch Verkehrszeichen für die Gegen¬rich¬tung freigegeben ist, darf er auch benutzt werden.
Europas Geschäftsreiseverbände mit lauter Stimme gen Brüssel ...
Die GBTA Europe hat eine Agenda mit Forderungen an die europäische Kommission veröffentlicht. Der europäische Dachverband vereint Geschäftsreiseverbände aus Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien. Die "Industry Affairs Age




