Rheinische Post: Koalitionsmüde
Kommentar Von Michael Bröcker
ID: 600863
Eigentlich. Die Wirtschaft boomt, es gibt so viele
sozialversicherungspflichtige Jobs wie seit Jahrzehnten nicht, und
die Kassen der Sozialsysteme sind gefüllt. Und doch ist das Image der
Bundesregierung aus Union und FDP so schlecht wie selten bei einer
Vorgängerregierung. Grund ist ein personeller und inhaltlicher
Ermüdungsbruch. Regelrecht genervt wenden sich die Koalitionspartner
voneinander ab. Es gibt Unionsminister, die mit ihrem
FDP-Kabinettskollegen seit Monaten kein direktes Wort mehr gesprochen
haben. Der Streit ist nach dem Gezerre um die Kür des
Bundespräsidenten nicht etwa abgeebbt, sondern eskaliert. Die FDP
treibt mit ihrer Forderung nach Abschaffung der Praxisgebühr die
Union zur Weißglut, die Union revanchiert sich mit der eisernen
Haltung bei der Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur
Terrorabwehr (Vorratsdaten). Nun will Kanzlerin Merkel sogar die
zuständige FDP-Justizministerin umgehen und hat ihren Stellvertreter
Philipp Rösler zur Klärung der Sache aufgefordert. Auf die Frage nach
gemeinsamen Projekten bis 2013 erntet man bei Unions- und
FDP-Politikern derzeit nur eine Antwort: Achselzucken.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.03.2012 - 19:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 600863
Anzahl Zeichen: 1441
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Koalitionsmüde
Kommentar Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Hässliche Wende im Wahlkampf Kommentar Von Sylvie Stephan ...
Die Pause im französischen Präsidentschaftswahlkampf dauerte keine 48 Stunden. Noch am Montag hatten sich die Kandidaten schier überboten in ihren Aufrufen zur nationalen Einheit. Doch kaum scheint sich abzuzeichnen, dass die Bluttaten in Toulouse und Montauban einen islamistischen Hintergrun
Südwest Presse: Kommentar: Mordserie ...
Die größte Polizeiaktion, die die fünfte französische Republik je erlebte, hat überaus rasch zum Ziel geführt. 43 Stunden nach seinem blutigen Mordanschlag in einer jüdischen Schule sah sich der Serienmörder von Toulouse umstellt. Die berechtigte Angst, dass er weitertöten würde, ist a
NRZ: Kommentar zum Kraftwerk Datteln von HOLGER DUMKE ...
Eon hat vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster die erwartete Abfuhr erhalten. Das Dattelner Altkraftwerk muss vom Netz - auch wenn der neue Meiler auf sich warten lässt. In der Stadt Datteln wird das Licht nicht ausgehen, sogar die Bahn wird weiter fahren. Eon-Konkurrent Steag hat (nicht un
Westfalenpost: Kommentar zu Kluge Köpfe auf das Land Aktivitäten gegen den Akademikermangel ...
Es ist nichts Neues, dass es Akademiker eher in die Stadt als auf das Land zieht. Ebenfalls nicht neu ist, dass gerade Mediziner und Ingenieure einen Bogen um ländliche Regionen machen. Ein noch recht junges Phänomen dagegen ist, dass zunehmend Juristen eine Arbeit auf dem Land verschmähen. I




