Rheinische Post: Mutbürger Gauck

Rheinische Post: Mutbürger Gauck

ID: 602714
(ots) - Joachim Gauck, der frühere Pfarrer, hat in
seiner ersten Rede als Präsident eine frohe Botschaft ausgesendet.
Deutschlands Demokratie ist ein Wunder, sagte er. Und den Mutigen
gehört die Zukunft. Es war eine optimistische Rede, mit der der
72-jährige frühere DDR-Bürgerrechtler, überzeugt von der
demokratischen Kraft des Landes, ins Amt startet. Gauck will der
Mutmacher einer zum Zweifel neigenden Nation sein. Ein Missionar der
Mitwirkung und der Demokratie. "Euer Hass ist unser Ansporn", drohte
Gauck in der besten Passage den Rechtsextremen. Der Freiheitslehrer
aus Rostock verpasste es aber auch nicht, auf die Kritiker
einzugehen. Die CDU umschmeichelte er mit seinem Lob an die
wirtschaftlichen Errungenschaften der Adenauer-Republik, die SPD
freute sich über seine Anerkennung für die Alt-68er und deren Hilfe
bei der Aufarbeitung der Nazi-Zeit. Den Sozialstaats-Apologeten hielt
Gauck indes klug und entschieden vor, dass ein aktivierender
Sozialstaat ermächtigen, aber nie alimentieren dürfe. Freiheit werde
nur mit sozialer Gerechtigkeit erlebbar. Und: Gauck will die
Unbeteiligten und Politikverdrossenen aufrütteln, Mitwirkung und
Verantwortung als Gencode der Demokratie bewerben. Auch das eine gute
Botschaft. Und eine unbequeme.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Solidarpakt für den Osten
In Köpfe investieren
CARSTEN HEIL Rheinische Post: Nur mit Quote
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.03.2012 - 20:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 602714
Anzahl Zeichen: 1511

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 278 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Mutbürger Gauck"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Nur mit Quote ...
Die Frauenquote ist ein dirigistisches Instrument, das nur die wenigsten wirklich attraktiv finden. Kaum eine Frau mag sich als Quotenfrau titulieren lassen. Nun zum großen Aber: Ohne Quote geht es nicht. Schon vor zehn Jahren hat die damalige SPD-Frauenministerin eine Quote erwogen, dann aber

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Solidarpakt für den Osten In Köpfe investieren CARSTEN HEIL ...
Woran ist zu erkennen, dass es einer Kommune gut geht? Am schick aufgemöbelten Marktplatz, mit frischem Putz an bunten Häuserzeilen und Straßen ohne Schlaglöcher. Auf diesem Niveau wird derzeit die Debatte um den Solidarpakt II geführt, der noch bis 2019 rund 156 Milliarden Euro von Deutschla

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Millionenaufwand für die Inklusion Notwendige Investition HUBERTUS GÄRTNER ...
Die Mehrzahl der Bürger konnte mit dem Fremdwort "Inklusion" bislang vermutlich nur wenig anfangen. Erst allmählich dämmert es vielen, dass hier eine Herkulesaufgabe bevorsteht. Inklusion bedeutet, dass Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen in Zukunft nicht mehr in spezielle Bil

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Hauptschulsterben ...
Nach dem Ende der Volksschule zu Beginn der 1960er Jahre läuft jetzt, gut 40 Jahre später, auch die Ära Hauptschule aus. Nach vielen vergeblichen Rettungsversuchen vollzieht sich der Niedergang jetzt um so rascher. Im Sommer 2012 trifft es jede zweite der ohnehin nur noch wenigen Hauptschulen.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z