Neue OZ: Kommentar zu Ausstellung "Kunst der Aufklärung" in Peking
ID: 602734
Auch in schwierigen Zeiten den Dialog aufrechterhalten: Wer wollte
da nicht beipflichten? Fragwürdig wird der Dialog allerdings dann,
wenn Positionen relativiert, Werte aufgeweicht werden, nur um den
bloßen Fortgang des Gesprächs zu ermöglichen. Der Dialog kann eine
einzige Grauzone sein. In Peking war er womöglich genau das. Eine
bittere Realität der Verständigung?
Mit der Aufklärung verbindet sich die Hoffnung, dass Diskurse
ganze Gesellschaften verändern können. Aufklärung zielt auf
universelle Werte. Menschenrechte, Vernünftigkeit, Kritik: Dieser
westliche Kanon steht in der schwersten Bewährungsprobe seit Langem.
Und mit ihm Kultur als Forum und Medium des Wandels.
Da Kultur nur mit Ideen faszinieren und mit Gespräch überzeugen
kann, brauchen ihre Wirkungen Zeit - besonders dann, wenn der Dialog
mit Gesellschaftssystemen aufgenommen wird, die der Westen als
Antipoden wahrnehmen muss. Das Gespräch ist deshalb ohne Alternative.
Die bitteren Erfahrungen rund um die Verhaftung von Ai Weiwei haben
allerdings eindrucksvoll gezeigt, dass Werte notfalls auch um den
Preis der Meinungsverschiedenheit vertreten werden müssen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.03.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 602734
Anzahl Zeichen: 1454
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 337 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Ausstellung "Kunst der Aufklärung" in Peking"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicholas Galitzine, Darsteller des Actionhelden He-Man, offenbart schmerzhafte Nachwirkungen seines Filmdrehs: "Ich bin ja gar nicht blond. Und mich derart oft zu blondieren, war hart. Gegen Ende der Dreharbeiten war mein Haar wie Stroh. Es brach einfach ab", sagte der 31-Jährige der &quo
Union drängt auf raschen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages / Tourismus-Koordinator Christoph Ploß (CDU): "Eine Verzögerung können wir uns nicht mehr leisten" ...
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
WAZ: Gold statt Blech - Kommentar von Jürgen Overkott ...
Einmal im Jahr steht Marl im Rampenlicht des Fernsehens: Die Vergabe der Grimme-Preise ist für die Vest-Stadt ein Festtag, gestern Abend zum 48. Mal. Mögen Bambi und Goldene Kamera glamouröse Fassaden lieben: Grimme prämiert glänzende Inhalte, unabhängig von Kommerz-Interessen. Dass die Pr
WolkenWerke präsentiert neues personalisiertes Kinderbuch ...
Wenn ein Neugeborenes das Licht der Welt erblickt, ist das für alle Beteiligten ein wunderschönes und aufregendes Erlebnis. Diese Geschichte zeichnet für die kleinsten Zuhörer genauso wie für Eltern und Verwandte den Weg der kleinen Seele vom Himmel zu seinen Eltern ganz persönlich nach. Zu Be
One of a Kind ...
Die Strychnin Gallery präsentiert stolz Miss Van, Mimi S., Marco Mazzoni, Yosuke Ueno und Hisiao Ron Cheng mit ihrer langersehnten Gruppenausstellung One of a Kind. Die am 13. April eröffnende Ausstellung thematisiert die starke feminine Kraft, welche sich kombiniert mit einem Hauch von Eleganz un
WAZ: Martin Walser nennt 85. Geburtstag "eine Katastrophe" ...
Schriftsteller Martin Walser würde seinen 85. Geburtstag am 24. März lieber nicht feiern und wird den Tag "in Heuchelei" verbringen: "Wie soll ich etwas feiern, das eine Katastrophe ist?", sagte er im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe).




