Hightech-Exporte 2011 weitgehend stabil
ID: 604287
- Ausfuhren von ITK-Hardware erreichen knapp 29 Milliarden Euro
- Kommunikationstechnik 3 Prozent im Plus, IT 3,8 Prozent im Minus
Die deutschen Hersteller von Informations- und Kommunikationstechnik konnten ihre Exporte 2011 weitgehend stabil halten - trotz eines hohen Preisdrucks und eines scharfen internationalen Wettbewerbs. Der Wert der exportierten Geräte und Ausrüstung sank leicht um 2,1 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. "Nach hohen Zuwächsen im Jahr 2010 war das Exportgeschäft 2011 verhaltener", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Angesichts des harten Preiskampfes und der Konkurrenz auf den internationalen Märkten ist dies ein beachtliches Ergebnis", so Rohleder. Die Importe aus anderen Ländern gingen mit 2,4 Prozent stärker zurück, auf 45,1 Milliarden Euro.
Besonders gefragt ist im Ausland derzeit deutsche Kommunikationstechnik, also Telefonanlagen und Netztechnik. In diesem Bereich legten die Exporte um 3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zu. Die Anbieter von IT-Hardware, also Computersystemen und Zubehör, erzielten mit 13,7 Milliarden Euro ein noch höheres Exportvolumen, verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr aber einen Rückgang um 3,8 Prozent. Ein starker Preis- und Wettbewerbsdruck kennzeichnet auch das Geschäft mit Unterhaltungselektronik. Die Ausfuhren in Deutschland hergestellter Unterhaltungselektronik erreichten im Jahr 2011 ein Volumen von 5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 7 Prozent gegenüber 2010. Gleichzeitig sanken die Importe um fast 14 Prozent, also doppelt so stark.
Für 2012 rechnet BITKOM aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage in wichtigen ausländischen Zielmärkten mit einer bestenfalls stabilen Export-Entwicklung. Unter den Top-10-Ländern für deutsche Exporte ist mit den USA lediglich ein nicht-europäisches Land. Die wichtigsten Abnehmerländer für deutsche ITK-Exporte sind Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.
Hinweis zur Datenquelle: Grundlage der Angaben sind Berechnungen des BITKOM auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 27.03.2012 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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