Neue OZ: Kommentar zu Gasleck m / Total-Förderplattform
ID: 607232
Riesenexplosion, monumentale Vergiftung - oder nichts von alledem?
Das Gasleck an der Total-Förderplattform weist noch nicht so
offensichtlich Katastrophenmerkmale auf wie die unkontrolliert
sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko vor zwei Jahren.
Umweltschützer warnen zwar vor hochgiftigem Schwefelwasserstoff,
Betreiber Total schwört aber Stein und Bein, dass das austretende Gas
ungiftig sei. Erst wird jede Minute mit einer finalen Explosion
gerechnet, dann heißt es wieder, hier explodiert nichts. Kein Fischer
hält ölverschmierte Tiere in die Fernsehkameras, um den Tod seiner
Existenzgrundlage zu bezeugen - dem Gasleck vor Schottland fehlen die
Bilder, die ihm alle Aufmerksamkeit der Welt sichern würden. Das
Rätselhafte dieser Katastrophe darf aber nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die Natur dem Menschen gerade wieder zeigt, wer
eigentlich der Stärkere ist.
Total scheint sich wie BP bei der Ausbeutung natürlicher
Ressourcen darauf zu verlassen, dass schon alles gut gehen wird - und
wen wollte das ernsthaft überraschen? Natürlich wurde nach der
Ölkatastrophe der "Deep Water Horizon" allenthalben versichert, dass
so etwas in der Nordsee nicht passieren würde. Natürlich passiert
dann eines Tages doch etwas. Und auch diese Katastrophe wird
irgendwann der Vergangenheit angehören. Die Spielregeln sind bekannt:
Dann wird weitergebohrt. Aus Fehlern zu lernen ist nicht vorgesehen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.03.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 607232
Anzahl Zeichen: 1739
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 321 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Gasleck m / Total-Förderplattform"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Grubes Bahn-Agenda ...
Energiewende - auch bei der Bahn Da traut sich einer was. Nach einer sehr erfolgreichen Jahresbilanz greift Bahnchef Rüdiger Grube nach den Sternen: Bis 2020 will er den Umsatz auf 70 Milliarden Euro nahezu verdoppeln. Ein stolzes Ziel in Krisenzeiten, das mit Zukäufen im Ausland erreicht w
OV: Eine Gerechtigkeitslücke Thema: Lehrermangel an Berufsschulen Von Giorgio Tzimurtas ...
Es liegt klar auf der Hand: Die berufsbildenden Schulen (BBS) haben das Nachsehen. Das Kultusministerium gibt in Sachen Unterrichtsversorgung den allgemeinbildenden Schulen den Vorrang. Für diese Ungerechtigkeit gibt es keine Rechtfertigung - oder Entschuldigung. Im Gegenteil. Das Versäumnis i
OV: Richtige Entscheidung Thema: Urteil zur Pressefreiheit Von Damian Ryschka ...
Es war ein Basisurteil zur Pressefreiheit, das die Bundesverwaltungsrichter gestern in Leipzig fassten. Die Polizei darf Journalisten das Fotografieren im Einsatz nicht unbedingt verbieten. Damit hat das Gericht die Pressefreiheit dokumentiert, und das ist auch gut so. Wobei man sagen muss,
Neue OZ: Kommentar zu Sinus-Studie ...
Eine gewaltige Aufgabe Ja, wie ticken sie denn nun, die Jugendlichen? Diese Frage interessiert zweifellos: PISA- und Shell-Studien, das Bertelsmann-Institut oder die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen - sie alle haben die junge Zielgruppe schon unter das Mikroskop gelegt; die Sinus-Studie ist n




