Durch den Austausch alter Kaminöfen aktiv die Umwelt schützen
ID: 608963
Emissionen und einem hohen Wirkungsgrad - ältere Geräte verursachen
das Siebenfache an Schadstoffen
Ein moderner Kaminofen, der eine veraltete Feuerstätte aus dem
Jahr 1975 ersetzt, hilft Feinstaub und andere Schadstoffe um bis zu
85 Prozent zu reduzieren. Daran lässt sich ablesen, welche
Fortschritte die Verbrennungstechnik in den vergangenen Jahren und
Jahrzehnten gemacht hat. Die neuen Geräte sind demnach deutlich
sparsamer, effizienter und emissionsärmer als ihre Vorgänger.
Aufgrund dieser Erkenntnis setzt sich der HKI Industrieverband
Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. für mehr steuerliche Anreize und
staatliche Förderprogramme ein, um den Austausch von Altgeräten zu
beschleunigen. Denn mit der von der Politik einvernehmlich
beschlossenen Energiewende rückt auch die CO2-Belastung erneut in den
Vordergrund. Der HKI appelliert jedoch auch an die Ofen-Besitzer, im
Sinne von Klima und Umwelt, aber auch im eigenen - nicht zuletzt
finanziellen - Interesse, über den Austausch veralteter Gerätetechnik
nachzudenken.
"Das Heizen mit Holz ist nach wie vor eine sehr
verantwortungsvolle und von der Bundesregierung erwünschte Form der
Energiegewinnung", so der Geschäftsführer des HKI, Dipl.-Ing. Frank
Kienle. "Der nachwachsende Rohstoff ist gleichermaßen ökonomisch wie
ökologisch vorteilhaft und stellt - dank seiner CO2-neutralen
Verbrennung - einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar. Moderne
Gerätetechnik steigert zudem den Wirkungsgrad und erhöht somit die
Energieeffizienz."
Jedes Gerät, das heute im Handel ist, genießt Bestandsschutz
In der novellierten 1.BImSchV, die seit März 2010 in Kraft ist,
wurden erstmals auch für Einzelraum-Feuerungsanlagen
Emissionsgrenzwerte festgesetzt - für Feinstaub und für Kohlenmonoxid
(CO). Und diese Grenzwerte gelten zukünftig für jedes der rund 15
Millionen Festbrennstoffgeräte, die heute in Betrieb sind - auch für
jene, die vor 1975 einer Typprüfung unterzogen wurden, als
Umweltschutz eher noch ein Fremdwort war. Unabhängig vom Alter ist
für jedes Gerät bis Ende 2013 gegenüber dem Schornsteinfeger der
Nachweis zu erbringen, wann es in Betrieb gegangen ist und ob es die
geforderten Grenzwerte einhält. Ein Jahr später ist sonst Schluss.
Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich nicht gewerblich
genutzte Herde und Backöfen, offene Kamine und Grundöfen sowie
Einzelraum-Feuerungsanlagen, die vor 1950 errichtet wurden oder die
in Wohneinheiten betrieben werden, deren Wärmeversorgung
ausschließlich über diese Anlagen erfolgt.
Und noch eine gute Nachricht: Sämtliche Kaminöfen, Kachelöfen und
Heizkamine, die heute in Deutschland angeboten werden, erfüllen
bereits die Anforderungen der 1.BImSchV und dürfen auch nach 2015
zeitlich unbeschränkt weiterbetrieben werden. Um ganz sicher zu
gehen, sollte man beim Kauf einer neuen Feuerstätte auf die
Hersteller-Bescheinigung achten, aus der dies klar hervorgehen muss.
Weitere Informationen rund ums Heizen mit Holz sowie eine
Online-Datenbank, die der HKI gemeinsam mit den Herstellern aufbaut
und in der sich für jedes einzelne Modell bequem recherchieren lässt,
ob die Emissionsgrenzwerte der 1.BImSchV eingehalten werden, sind
auch im Internet unter www.ratgeber-ofen.de abrufbar.
Kontakt:
HKI Industrieverband
Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Jan-Patrick Harms
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69-25 62 68-105
Fax: +49 (0)69-25 62 68-100
E-Mail: info@hki-online.de
Pressekontakt:
Dr. Schulz Public Relations GmbH
Berrenrather Str. 190
50937 Köln
Tel: 0221-425812
E-Mail: hki@dr-schulz-pr.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.04.2012 - 11:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 608963
Anzahl Zeichen: 4145
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 355 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Durch den Austausch alter Kaminöfen aktiv die Umwelt schützen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
HKI (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vorhandene Schornsteine prüfen, stillgelegte Züge reaktivieren oder neue Systeme nachrüsten Wer eine Holzfeuerung plant, denkt oft zuerst an den Kaminofen - und übersieht einen entscheidenden Punkt: den Schornstein. Dabei bestimmt er maßgeblich, welche Feuerstätte überhaupt infrage kommt und
HKI-Umfrage: Stabile Brennholzpreise und gute Verfügbarkeit ...
Wenn Ofenbesitzer Brennholz direkt vom Forstamt beziehen, können sie weiterhin mit stabilen Preisen rechnen. Nach einer aktuellen Umfrage des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. unter 30 staatlichen Forstämtern in Deutschland liegt der bundesweite Durchschnittspreis für Ha
Heiztechnik im Bestand: Erweiterung statt Systemwechsel ...
Während Neubauten auf bestimmte Heizkonzepte ausgelegt werden, müssen Planer und Bauherren im Rahmen einer Modernisierung mit den vorhandenen baulichen und technischen Rahmenbedingungen arbeiten, denn der überwiegende Anteil der Wohngebäude in Deutschland wurde vor Jahrzehnten gebaut. Hinzu komm
Weitere Mitteilungen von HKI
25 Jahre Anwalt für Europas Natur / EuroNatur zieht Zwischenbilanz ...
Nahezu im Jahresrhythmus veröffentlicht die EU-Kommission Berichte, die alle denselben Grundtenor haben: Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden wir unser Ziel nicht erreichen, den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen. Aber es gibt auch Beispiele, die Mut machen. Nach 25 Jahren en
Weltweites Zeichen für den Klimaschutz: WWF Earth Hour mit Rekordbeteiligung ...
132 deutsche Städte beteiligten sich an der Klimaschutzaktion des WWF. Mit einer deutschen Rekordbeteiligung von 132 Städten fand gestern am 31. März die sechste WWF-"Earth Hour" statt. Dabei wurde weltweit um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht von bekannten Bauwerken
60 Minuten für unseren Planeten: Ganz Deutschland macht mit bei der WWF "Earth Hour" ...
Neuer Teilnehmerrekord mit 126 deutschen Städten Rund um den Globus gehen am 31. März für eine Stunde die Lichter aus. In Deutschland haben 126 Städte ihre Beteiligung zugesagt. Sie werden von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung ihrer Hauptsehenswürdigkeiten ausschalten. Damit wird die
DEG und WWF starten Wasserrisikofilter ...
- Online-Instrument zur Erkennung von wasserbezogenen Risiken für Unternehmen - Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser Die Umweltschutzorganisation WWF und der Entwicklungsfinanzierer DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH haben ein Online-Tool eing




