VersandApo.de informiert: Blutdruck richtig messen
Regelmäßige Kontrollen ermöglichen frühe Hochdruck-Erkennung
Systolischer und diastolischer Blutdruck
Besonders weil die Erkrankung oftmals unerkannt bleibt, hilft regelmäßiges Messen, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Dabei werden zwei Werte bestimmt: Der systolische Blutdruck bezeichnet den Moment des höchsten Blutdruckes, wenn das Herz sich zusammenzieht und Blut in die Adern pumpt. Dagegen erfasst der diastolische Blutdruck den Druck während der Rückflussphase zum Herzen. Als ideal gilt ein Verhältnis von 120 zu 80. Bluthochdruck liegt dann vor, wenn die Werte 140 zu 90 überschreiten. Dabei muss das Herz schneller arbeiten, was langfristig zu Herzmuskelschwäche und Verkalkung der Herzkranzgefäße führt. Dadurch verengen die Adern zusätzlich. Oftmals lassen sich Schlaganfälle auf Bluthochdruck zurückführen. Besonders häufig betrifft diese Erkrankung Personen, in deren engem Verwandtenkreis Bluthochdruck bereits vorliegt. Gleichzeitig zählt Übergewicht zu den Hauptrisikofaktoren.
Regelmäßige Messung bringt Klarheit
Besonders wenn Risikofaktoren vorliegen, erweist sich eine regelmäßige Kontrolle als dringend notwendig. Steht eine Bluthochdruckerkrankung bereits fest, gehört das regelmäßige Messen zum Alltag. Als sinnvoll erweisen sich mehrere Messungen, die jeweils zur selben Tageszeit stattfinden. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, sollten sich die Betroffenen zuvor drei Minuten Ruhe gönnen. „Zur täglichen Kontrolle ist ein gutes Messgerät eine sinnvolle Anschaffung“, empfiehlt Dr. Kaul. „In Apotheke und Online-Apotheke erhalten Sie kompetente Beratung zu den unterschiedlichen Gerätetypen und der richtigen Anwendung.“ Üblicherweise bestimmt die passive Messung mit einer Armmanschette den Blutdruck. Zur korrekten Messung muss die Manschette zwei Zentimeter über der Armbeuge sitzen. Es gibt aber auch moderne Messgeräte, die den Blutdruck am Handgelenk bestimmen. Um eine genaue Messung zu erreichen, erweist sich die individuelle Anpassung der Manschettenbreite an den Umfang des Oberarmes als notwendig. Die Werte erscheinen digital und lassen sich ganz benutzerfreundlich ablesen. Beim klassischen Messverfahren können Ärzte oder Arzthelferinnen anhand von Strömungsgeräuschen mit dem Stethoskop den Blutdruck „erhören“.
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Datum: 09.10.2008 - 16:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 61068
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 09.10.2008
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