Pressekonferenz Aserbaidschan: Menschenrechte&Pressefreiheit im Vorfeld des Eurovision Song Contest
ID: 613157
Pressefreiheit im Vorfeld des Eurovision Song Contest
am Dienstag, den 17. April um 11:00 Uhr
Humboldt Universität, Raum 2103, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Im Vorfeld des European Song Contest (ESC), der am 26. Mai in Baku
stattfindet, steht Aserbaidschan im internationalen Rampenlicht.
Neben den Vorbereitungen für die Show muss jedoch auch die
Menschenrechtslage im Land im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit
stehen. Die aserbaidschanische Regierung lässt regelmäßig politische
Gegner und Kritiker einsperren. Die Pressefreiheit ist massiv
eingeschränkt: In den vergangenen Wochen wurden mehrere Journalisten
festgenommen und ihnen der Zugang zu ihrem Anwalt verweigert. Die
Bewohner Bakus leiden unter rechtswidrigen Zwangsräumungen und der
Zerstörung von Wohnungen, einige davon in der Nähe des
Veranstaltungsortes des Eurovision Song Contests. Zudem ist
Korruption in Aserbaidschan ein weit verbreitetes Problem.
Human Rights Watch, Open Society Foundations und Reporter ohne
Grenzen laden Sie ein zu einer Pressekonferenz, in der diese
Entwicklungen in Aserbaidschan im Vorfeld des ESC thematisiert
werden.
Sprecher: LEYLA ALIEVA, Direktorin des Forschungsinstituts "Center
for National and International Studies", Baku; RASUL JAFAROV,
Koordinator der zivilgesellschaftlichen Kampagne "Sing for
Democracy", Baku und MARKUS LÖNING, Beauftragter der Bundesregierung
für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe. Moderator: Hugh
Williamson, Direktor Europa & Zentralasien, Human Rights Watch
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Die
einladenden Organisationen stehen nach der Pressekonferenz für
Einzelinterviews auch in deutscher Sprache zur Verfügung.
Für weitere Informationen und spezifische Interviewanfragen wenden
Sie sich bitte an: Wolfgang Büttner: +49-30-2593060, +49-171-8022683
oder buettnw@hrw.org
Pressekontakt:
Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska
Pressearbeit
presse@reporter-ohne-grenzen.de
www.reporter-ohne-grenzen.de
T: +49 (0)30 202 15 10 - 16
F: +49 (0)30 202 15 10 - 29
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Datum: 10.04.2012 - 11:08 Uhr
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