Rheinische Post: Flexible FDP
Kommentar Von Martin Kessler
ID: 616494
Spitzenkandidat für Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, ein
Bündnis mit Rot-Grün nicht aus. Damit schafft er im Falle eines
Falles klare Verhältnisse in Nordrhein-Westfalen und brüskiert die
FDP-Führung im Bund. Das Risiko für Lindner ist auf den ersten Blick
begrenzt. Wichtigstes Ziel für den Spitzen-Liberalen muss es sein,
überhaupt in den Landtag einzuziehen. Damit hätte der FDP-Politiker
seine Bewährungsprobe schon bestanden. Sodann ist - bei Nichteinzug
der Linken - eine rot-grüne Mehrheit sehr wahrscheinlich. In diesem
Fall hätte Lindner seine Partei geöffnet, ohne für die
industriepolitischen Experimente oder die Schuldenpolitik einer
Regierung Kraft die Verantwortung zu tragen. Sollte aber ein Erfolg
der Piraten eine Mehrheit für Rot-Grün verhindern, wird es für
Lindner brenzlig. Denn er müsste springen, um eine erneute unpopuläre
Minderheitsregierung zu verhindern. Ein Bündnis mit Rot-Grün spaltet
nicht nur die Landes-FDP. Es würde auch zu einem Machtkampf mit
Parteichef Philipp Rösler kommen. Der steht für solche Experimente
nicht zur Verfügung. Lindner mutet in einer prekären Lage für die FDP
seiner Partei einiges zu.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2012 - 20:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 616494
Anzahl Zeichen: 1443
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Flexible FDP
Kommentar Von Martin Kessler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Propaganda-Sieg der Taliban Kommentar Von Helmut Michelis ...
Der angebliche Auftakt der Frühjahrsoffensive der Taliban ist allein ein psychologischer Erfolg. Unter den Opfern in Kabul sind offenbar mehrheitlich die Angreifer selbst gewesen; auch der Angriff auf die deutsche Botschaft richtete zum Glück nur geringen Schaden an. Dabei war sie von den Tali
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Rederecht im Bundesrat ...
Die Mengen der Beruhigungspillen, die Spitzenkräfte der Bundestagsfraktionen von CDU, SPD und FDP jetzt verteilen, lassen darauf schließen, dass sie sich ertappt fühlen. Im Prinzip ändere sich nichts. Im Gegenteil: Die Position der Abgeordneten, die nicht den Beschlüssen der Fraktionsmehrhe
Südwest Presse: Kommentar zur Formel 1 ...
Mit einem einzigen Satz brachte Ross Brawn die Bedeutung des Premierensiegs von Nico Rosberg gestern beim Formel-1-Rennen in Shanghai auf den Punkt. "Wir haben eine große Geschichte und der müssen wir gerecht werden", analysierte der Mercedes-Teamchef. In diesen wenigen Worten wurde
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Afghanistan und der politische Islam Konzepte gesucht BERNHARD HÄNEL ...
Die Erwartungen des Westens an eine bessere Zukunft für Afghanistan sind begrenzt. Robuste Zonen der Sicherheit sollten entstehen, die eine Rückkehr der Taliban verhindern. Es scheint, diese Hoffnung ist gestern weiter geschwunden. Selbst im hochgesicherten Botschaftsdistrikt und rund um das P




