Neue OZ: Kommentar zu USA / Medien / Pulitzer
ID: 618554
Die Nominierung für einen berühmten Literaturpreis ist
normalerweise bereits eine große Ehre für einen Autor und ein guter
Trost, falls es dann doch nicht zum ersten Platz gereicht hat. Dabei
sein ist doch alles? Das gilt nicht für den Pulitzer-Preis. Hier geht
es um alles oder nichts. Es geht um einen Platz in der
US-Literaturgeschichte. Das hat die Roman-Jury erstmals seit 35
Jahren wieder mit aller Schärfe bewiesen. Ein Verleger, ein Kritiker
und ein Autor haben den besten Roman gesucht, der sich mit dem
amerikanischen Leben befasst.
"Herausragend" sollte er sein, was sie darunter genau verstehen,
ist ihre Sache. Nur zwei Wörter reichten, um den amerikanischen
Literatur-Albtraum perfekt zu machen: "No award", kein Preis, und vor
allem keine Begründung. So wurden nun in der Kategorie Roman keine
ehrenvollen Trostpflaster von der Jury ausgeteilt, sondern schallende
Ohrfeigen für die Werke von Denis Johnson, Karen Russell und dem
gestorbenen David Foster Wallace. Publikumsbeschimpfung inklusive, da
die Bücher für das Finale von Lesern vorgeschlagen wurden. Fairer
Umgang mit Literatur sieht anders aus.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.04.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 618554
Anzahl Zeichen: 1427
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 356 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu USA / Medien / Pulitzer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Alexander Klaws vermisst in der heutigen Gesellschaft eine gesunde Diskussionskultur. "Das Geheimnis einer funktionierenden Gesellschaft liegt darin, zu akzeptieren, dass wir unterschiedlich sind", sagt der Schauspieler, Sänger und Musicaldarsteller im Gespräch mit der "Neuen Osnabr
Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor Bumerang-Effekt bei Pflege-Kürzungen / Hauptgeschäftsführer Rock befürchtet Umzüge in unerschwingliche Pflegeheime und mehr Sozialhilfeempfänger ...
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar: Vergifteter Aufschwung ...
Religion spielt in Indien eine sehr wichtige Rolle. Das bedeutet aber keineswegs, dass alles, was dort als heilig gilt, auch so behandelt wird. Der verdreckte Ganges ist da keine Ausnahme. In Indien fehlt es an den grundlegendsten Einrichtungen und auch am adäquaten Bewusstsein, um die Umwelt ei
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Fußball-TV-Rechte ...
Was sich hinter den Bieterkulissen abspielte, kann man nur ahnen. Als die Liverechte für die Bundesliga auf dem Tisch lagen, ließ sich Sky vom Rivalen Telekom offenbar so in die Wolken hinaufschaukeln, dass sich die Deutsche Fußball-Liga auf Erden in der Annahme eines Rekordangebots zurückleh
Über 100.000 Besucher bei Experiminta ...
Am Sonntag, dem 15. April war es soweit: Das erst vor 13 Monaten eröffnete Science-Center "Experiminta", eine gemeinnützige Mitmach-Ausstellung für Jung und Alt, konnte den 100.000 Besucher begrüßen. Die Familie Kalff aus Idstein erhielt aus der Hand der stellvertretenden Stadtverordn
WAZ: Gefährliches Spiel. Kommentar von Andreas Böhme ...
Die Rechte an der Fußball-Bundesliga sind wieder vergeben. Fast alles bleibt beim Alten, sprich bei Sky und Sportschau. Das ist nicht überraschend. Aber überraschend ist, welche Summen gezahlt werden, um den Status quo zu erhalten. Die paar Millionen, die die ARD künftig mehr zahlt, mögen




