Medizin und Kultur unter einem Dach?
ID: 62257
(fet) – Was haben Kultur und Medizin gemeinsam? Zugegeben, wie es scheint auf den ersten Blick nicht viel. Doch um Patienten ganzheitlich zu erfassen und therapieren zu können, gehören medizinische Kenntnisse und die Berücksichtigung sozio-kultureller Gegebenheiten zusammen. Der neue Studiengang "Komplementäre Medizin-Kulturwissenschaft-Heilkunde" verbindet erstmals Gesundheit mit Kultur und bietet somit einen neuen Ansatz in der Prävention und Therapie im Gesundheitswesen.
Besonderes Augenmerk gilt beim Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Kulturwissenschaft. "Transkulturelle Gesundheitswissenschaften gehen davon aus, dass im Prozess der Gesunderhaltung und Heilung gerade auch den Faktoren Sprache, Kommunikation und Kultur eine wichtige Bedeutung zukommt", erläutert Prof. Dr. Hartmut Schröder von der Universität Viadrina. Hierbei soll die Kulturwissenschaft einen Brückenschlag zwischen Geistes- und Sozialwissenschaften einerseits und den naturwissenschaftlich orientierten Fächern andererseits schaffen.
Für die Umsetzung der angestrebten Ziele dient unter anderem der Aufbau eines Masterstudiengangs: "Komplementäre Medizin-Kulturwissenschaft-Heilkunde". Dieser ab dem Sommersemester 2009 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) angebotene Studiengang erfolgt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Biologische Medizin e.V. in Baden-Baden. Ausbildungsinhalt ist es kommunikations- und kulturwissenschaftliche Aspekte mit komplementärmedizinischen und ethnomedizinischen in Verbindung zu setzen. Ausgerichtet ist die fortführende Ausbildung auf approbierte Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten sowie weitere therapeutische und beratende Berufsgruppen mit Hochschulabschluss im Gesundheitsbereich. Der Studiengang versteht sich dabei nicht als Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung zu medizinischen Fragestellungen sowie Verfahren. Im Mittelpunkt steht die Einbeziehung aller Kenntnisse und Erfahrungen zur Heilung von Krankheiten und zur Erhaltung der Gesundheit.
Weitere Informationen zum Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften sowie dem Masterstudiengang finden Sie unter http://www.intrag-online.eu/.
Redaktion: Anja Baustian
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: Sonntag
Datum: 22.10.2008 - 15:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 62257
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Frau Anja Baustian
Stadt:
Aachen
Telefon: 0241 - 96 10 316
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 22.10.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 667 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Medizin und Kultur unter einem Dach?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zucker ist ein schneller Energielieferant, besonders für das Gehirn. Doch eine übermäßige Zufuhr wirkt sich an vielen Stellen des Körpers schädlich aus. Bereits im Mund trägt Zucker – besonders in Kombination mit Fruchtsäuren – zur Kariesentstehung bei. Im Darm können größere Mengen d
Eiweiß – das A und O für einen dauerhaften Gewichtsverlust ...
Unsere Muskulatur verbrennt einen Großteil der aufgenommenen Kalorien. Vielen ist bewusst, dass der Muskelaufbau durch Sport bei einem Abnehmwunsch die Fettpolster deutlich schneller schmelzen lässt. Der logische Rückschluss, dass ein Verlust an Muskelmasse den Fettansatz erneut fördert, wird vo
Der Body-Mass-Index: Ein überholtes Diagnosekriterium? ...
Aachen (fet) – Der Body-Mass-Index ist für viele Fachkräfte und Laien nach wie vor das wichtigste Beurteilungskriterium für das Gewicht. Dabei sagt der Wert nur wenig über das Erkrankungsrisiko aus und ist nicht für jeden geeignet. Der Body-Mass-Index, kurz BMI, gibt an, wie viel Kilogramm
Weitere Mitteilungen von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Winterschlaf ist was für Bären! Herbstkur für den Stoffwechsel mit RegEnergetikum ...
Taunusstein, 22. Oktober 2008 – Gerade in der kühlen Jahreszeit kommen mehr deftige Gerichte auf den Tisch und Sport an der frischen Luft zu kurz. Fleischreiche und ballaststoffarme Kost können allerdings ein ungesundes alkalisches Dickdarmmilieu begünstigen und die körperliche Leistun
Natürliche Potenzmittel: Sie zahlen dafür nur das, was Sie zahlen wollen! Aktion nur bis 31.10.2008 ...
Darmstadt, den 21.10.2008 Erektionsprobleme, Potenzmittel, Impotenz bekämpfen, Potenzschwäche, natürliche Potenzmittel, vorzeitige Ejakulation stoppen, Potenzsteigerungsmittel, Potenzmittel aus Lebensmitteln, pflanzliche Potenzmittel uvm. Diese Worte hat sicher fast jeder Mann gehört.
MEDICA 2008: FAST LTA zeigt mit Silent Cubes einfache & sichere Datenspeicherung im Gesundheitswesen ...
München, 22. Oktober 2008 – Vom 19.– 22. November 2008 öffnet die weltweit größte medizinische Fachmesse, die MEDICA, in Düsseldorf ihre Pforten und zeigt verschiedenste Innovationen in der Medizin und Medizintechnik. Der Münchner Storage Spezialist FAST LTA präsentiert in Halle 15 / Stan
e-books über Nahrungsmittelintoleranzen, Candida, Infrarotkabinen ...
Gesundheit ist eines der wichtigsten Themen der heutigen Zeit. Der Informationsbedarf wächst stetig, weil die Lebenserwartung und die Eigenverantwortung zunehmen. Aber auch aufgrund mangelnder Zeit der medizinischen Fachkräfte sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, sich eigenständig über ihre




