EU-Stresstest - Auch Gruppe der europäischen Regulierungsbehörden ENSREG bestätigt hohes Sicherheitsniveau der deutschen Kernkraftwerke
ID: 626146
hohen Robustheitsgrad bei Erdbeben, Hochwasser und extremen
Wettersituationen, und gegen Ereignisse wie Stromausfall, Ausfall der
Kühlung und schwere Störfälle ist ausreichende Vorsorge getroffen.
Das ist das Ergebnis des Abschlussberichts zu den Überprüfungen (Peer
Review) der nationalen Berichte des EU-Stresstests für
Kernkraftwerke, den die Europäische Gruppe der Regulierungsbehörden
für nukleare Sicherheit (ENSREG) heute veröffentlicht hat. Der
Bericht, der im Rahmen des EU-Stresstests für Kernkraftwerke nach dem
Reaktorunfall von Fukushima erstellt wurde, bestätigt damit die
Ergebnisse des nationalen Berichts für Deutschland, der am 31.12.2011
an die Europäische Kommission übermittelt wurde und der zeigt, dass
die deutschen Kernkraftwerke ein deutlich höheres Sicherheitsniveau
haben, als die vom Unfall betroffenen Anlagen in Fukushima.
Die vier deutschen KKW-Betreiber haben für die Erarbeitung des
nationalen Berichts umfassende Berichte erstellt und fristgerecht bei
den Länderaufsichtsbehörden eingereicht, die die Berichte geprüft,
bewertet und an das Bundesumweltministerium (BMU) als
Bundesaufsichtsbehörde übergeben haben. Das BMU fasste die Ergebnisse
in einem nationalen Bericht zusammen und übermittelte ihn der
Europäischen Kommission. Danach wurden alle nationalen Länderberichte
durch unabhängige, multinationale Experten-Teams in mehreren
Schritten überprüft. Das Peer-Review-Team für Deutschland hatte bei
seiner Arbeit die umfassende Unterstützung der deutschen
KKW-Betreiber. Im Rahmen der Prüfungen wurde in Deutschland auch das
Kernkraftwerk Grafenrheinfeld besucht. Die Ergebnisse der
Überprüfungen und Schlussfolgerungen für die Sicherheit von
Kernkraftwerken in Europa werden von der Europäischen Kommission in
einem Bericht zusammengefasst und dem Europäischen Rat der Staats-
und Regierungschefs vorgelegt. Die ENSREG hat beschlossen, den
Prozess der europäischen Sicherheitsüberprüfung fortzusetzen und wird
dazu einen Aktionsplan ausarbeiten.
Pressekontakt:
Maik Luckow
Tel.: 030 498555-20
presse@kernenergie.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.04.2012 - 18:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 626146
Anzahl Zeichen: 2379
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 198 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU-Stresstest - Auch Gruppe der europäischen Regulierungsbehörden ENSREG bestätigt hohes Sicherheitsniveau der deutschen Kernkraftwerke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Atomforum e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die heutige Wiederaufnahme der ergebnisoffenen Erkundung des Salzstockes Gorleben ist zu begrüßen. Es kommt jetzt darauf an, die wissenschaftliche Arbeit im Salzstock so bald wie möglich fortzusetzen und abschließend festzustellen, ob er für eine sichere Einlagerung hochradioaktiver Abfäll
UN-Organisation sieht Kernkraft als Zukunftstechnologie ...
Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) der Vereinten Nationen sagt einen starken Ausbau der Kernenergie für die kommenden Jahrzehnte voraus: Ihr Anteil an der weltweiten Stromproduktion von 13,8 Prozent im Jahr 2009 kann bis 2050 auf bis zu 17 Prozent steigen. Das geht aus der jährlichen
Betreiber durch Gewinnabschöpfung erheblich belastet / Zusatzgewinne werden zu deutlich mehr als 50 Prozent abgeschöpft ...
In ihrem Beschluss zur Rücknahme der Laufzeitverkürzung hat die Bundesregierung die Belastung der Kernkraftwerksbetreiber gegenüber den früheren Ankündigungen deutlich erhöht: Die Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer auf sechs Jahre und die langfristige Gewinnabschöpfung mindern die Gewin
Weitere Mitteilungen von Deutsches Atomforum e.V.
Tschernobyl-Jahrestag: BUND startet erste Europäische Bürgerinitiative gegen Atomkraft und für eine sichere Energiezukunft ...
Anlässlich des heutigen 26. Tschernobyl-Jahrestags hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit weiteren Partnerorganisationen eine Europäische Bürgerinitiative gegen Atomkraft und für eine sichere Energiezukunft gestartet. Nachdem EU-Bürgerinnen und -Bürger sei
Brasiliens heimische Bienen brauchen keinen Stachel ...
Bienen haben Stacheln - ein Satz, den fast jedes Schulkind kennt. In den Tropen würde er für Erstaunen sorgen. Wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 05/2012, ab morgen im Handel) berichtet, leben hier mehr als 600 Bienenarten ohne Stechapparat. Bevor die europäische Honigbiene nach Am
"Frosch" erhält grünes Marken-Siegel und Auszeichnung / Öko-Pionier wird erste "Green Brand" in Deutschland / Wahl zur "Most Trusted Brand" (BILD) ...
Die Haushaltsreiniger-Marke "Frosch" des Mainzer Unternehmens Werner & Mertz ist gleich zweimal als Öko-Pionier bestätigt worden: Als erster und bislang einziger Marke in Deutschland verlieh ihr eine Jury aus hochrangigen Nachhaltigkeitsexperten das Gütesiegel "Green Bra
Wolf in Rheinland-Pfalz wieder ausgerottet - NABU stellt Strafanzeige ...
Der NABU hat wegen des getöteten Wolfes im Westerwald Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Koblenz gegen Unbekannt gestellt. "Die Tötung des Wolfes ist eine hinterhältige Tat. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung und hoffen, dass der Schütze rasch ermittelt werden kann und ha




