Das gute Leben entdecken, statt blind im Hamsterrad der Arbeit zu laufen
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Das gute Leben entdecken, statt blind im Hamsterrad der Arbeit zu laufen
In den letzten Jahren stieg die Arbeitsintensivierung und Leistungsverdichtung - in immer weniger Zeit muss immer mehr geleistet werden. 10 bis 15 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind ausgebrannt - wegen Stress und Hetze bei der Arbeit. Jeder zweite Beschäftigte fühlt sich sehr häufig oder oft gestresst. Dagegen helfen Arbeitszeitverkürzung oder etwas mehr Pausen gewiss etwas.
Grundlegend ist aber die Frage zu stellen, warum in einem so hochproduktiven und reichen Land noch mehr und noch schneller gearbeitet werden muss: Das kapitalistische Konkurrenz- und Profitprinzip muss zur Arbeitshetze führen - es geht um die Behauptung und den Ausbau von Marktanteilen, die Sicherung und Steigerung von Profiten. Und es gibt die Angst um die Existenzsicherung bei den Beschäftigten, die willfährig für die intensive Ausbeutung machen. Kleine Reparaturen innerhalb des Prinzips helfen aber beim Grundsätzlichen nicht weiter:
Wir brauchen eine radikale Demokratisierung der Wirtschaft, die Schluss macht mit der Herrschaft von Konkurrenz und Profit. Wir brauchen eine am Bedarf der Menschen orientierte Ökonomie. Darüber hinaus muss die Existenz und gesellschaftliche Teilhabe für alle gesichert sein - ohne wenn und aber.
Eine Gesellschaft mit Menschen ohne Existenzängste wird ein entschleunigte Gesellschaft werden. Sie kann sich erlauben, darüber nachzudenken, was für das gute Leben eigentlich nötig ist, statt blind im Hamsterrad der Arbeit zu laufen.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecher: Alexander Fischer
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Datum: 27.04.2012 - 11:15 Uhr
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