Neue OZ: Kommentar zu EU/Merkel
ID: 627554
Die "eiserne Lady" bewegt sich. Unter dem wachsenden Druck
europäischer Regierungschefs weicht die Kanzlerin ab von ihrer
kompromisslosen, aufs Sparen verengten Argumentation. Eine
"Wachstumsagenda" soll den Schuldensündern die geforderte
Haushaltsdisziplin schmackhaft machen.
Merkel steuert also nach. Das ist gut so, und es hätte schon
früher passieren müssen. Zu lange kreiste die von Deutschland
dominierte europäische Krisendebatte vor allem um das Weniger. Was
hilft das, wenn nicht zugleich Grundlagen für das Mehr geschaffen
werden? Auch ein noch so sparsamer Staat wird scheitern, wenn die
wirtschaftliche Wertschöpfung versiegt. Bleiben Steuereinnahmen aus,
steht seine Handlungsfähigkeit auf dem Spiel. Wie soll etwa der
griechische Staat sich ohne Einnahmen reformieren? Ohne Wachstum
keine Staatseinnahmen. Ein Unternehmen, dessen Geschäft schlecht
läuft, fällt als Steuerzahler aus. Wer keine Arbeit findet, weil
Betriebe niemanden mehr einstellen, zahlt keine Lohnsteuer.
Ebenso wichtig wie die Zahlen aber sind die Emotionen. Die
Griechen und viele andere Europäer brauchen etwas, das ihnen Aussicht
auf Besserung eröffnet. Hoffnung zu geben ist nun eine der
vordringlichsten - und vornehmsten - Aufgaben europäischer Politiker.
Die Kanzlerin des wirtschaftlich stärksten EU-Landes sollte hier
Beispiel geben.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 627554
Anzahl Zeichen: 1667
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 300 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu EU/Merkel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Fluggastdaten ...
Eine gewisse Raffinesse Das ging aber flott. Vor etwas mehr als einer Woche winkte das EU-Parlament das Fluggastdatenabkommen mit den USA durch. Nur wenige Tage später stürmen die EU-Innenminister mit einem europaweiten System zur Speicherung von Fluggastdaten (PNR) nach vorn. Der Zeitp
Neue OZ: Kommentar zu Birma ...
Raus aus der Isolation Es war ein historischer Besuch in einem Land, in dem seit einigen Monaten wieder Hoffnung sprießt. Guido Westerwelles Birmareise, die erste eines deutschen Bundesaußenministers überhaupt, ist eine Etappe des asiatischen Staates auf dem Weg aus der internationalen Iso
Neue OZ: Kommentar zu Ukraine/Timoschenko ...
Boykott statt Absage Am 13. Juni wird in der Ukraine die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen die Elf aus den Niederlanden antreten. Im Stadion von Charkow, nur ein paar Kilometer von jenem Gefängnis entfernt, in dem Julia Timoschenko gefangen gehalten und offenbar misshandelt wird. D
Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 30. April 2012 die Boykottdrohungen gegen EM-Gastgeber Ukraine: ...
Sport und Schuld von Joerg Helge Wagner Wenn Politik auf Sport trifft, verliert letzterer seine Unschuld - eine Binsenweisheit, wird mancher jetzt gähnen und auf einschlägige Erfahrungen verweisen: die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, 1980 in Moskau oder 2008 in Peking etwa, allesamt vo




