Neue OZ: Kommentar zu re:publica
ID: 632014
Wenn von Kultur und Internet die Rede ist, dann geht es meist, ums
Urheberrecht. Kulturszene und Netzgemeinde erscheinen dabei als zwei
getrennte Welten im Krieg um Gratis-Downloads. Die Wirklichkeit sieht
anders aus: Nicht nur Medienkünstler tummeln sich im Internet. Auch
Autoren, Musiker, Filmleute und Maler wissen um die Chancen des
digitalen Wandels, der die Kultur in allen Aspekten betrifft: in
Produktion, Vertrieb, Wahrnehmung und Handel.
Der Netz-Kongress re:publica hat dabei eine wichtige
Vermittlerfunktion: Während die mediale Debatte noch nach dem Muster
des Grabenkampfs inszeniert wird, ist das Gespräch hier längst
weiter. Blogger entdecken die Kunst, Kulturpraktiker tauschen sich
über ihre Wege ins Netz aus. Und hier und da wird, zugegeben!, auch
in Berlin über das Urheberrecht gestritten.
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Datum: 06.05.2012 - 22:00 Uhr
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