Neue OZ: Kommentar zu Extremismus / Religion / Islam
ID: 632015
Der perfide Plan der Provokateure von Pro NRW ist aufgegangen: Sie
haben die einst als Sinnbild für Meinungsfreiheit hochgehaltenen
"Mohammed-Karikaturen" missbraucht, um den gewaltbereiten Teil der
Salafisten zu provozieren. Die sind in ihrer religiösen Verblendung
in die Falle getappt und haben mit dem Gewaltexzess die Vorurteile
bestätigt, die Pro NRW schürt. Jetzt liegen zwei Polizisten durch
Messerstiche verletzt im Krankenhaus, weil sie das grundgesetzlich
verbürgte Recht auf Demonstrationsfreiheit verteidigt haben, indem
sie den Rechtsextremen ihren Auftritt ermöglichten. Der Preis, den
unsere freiheitliche Gesellschaft zur Verteidigung ihrer Werte am
Wochenende gezahlt hat, ist hoch.
Es bleibt die Erkenntnis, dass nach den Ereignissen von Bonn wohl
auch dem Letzten klar sein muss, dass die beiden extremistischen
Gruppen mehr gemeinsam haben, als ihnen selbst lieb ist: Sie lehnen
entscheidende Grundsätze unserer Verfassung ab und sind deswegen
demokratiefeindlich. Verbote helfen da wenig. Was heute untersagt
wird, taucht morgen unter neuem Namen wieder auf. Eine wehrhafte
Demokratie muss in der Lage sein, ihre Feinde zu bekämpfen, indem sie
die eigenen Vorteile gegenüber menschenfeindlichen Ideologien unter
Beweis stellt. Daran sollten sich alle beteiligen. Egal welcher
Partei oder Religion sie angehören. Dieses Engagement müssen uns
unsere Grundrechte wert sein.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 632015
Anzahl Zeichen: 1742
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 338 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Extremismus / Religion / Islam"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Pflegekosten der Eltern: CDU-Fraktionsvize Stegemann will Kinder früher zur Kasse bitten / Politiker stellt 100.000-Euro-Einkommensgrenze infrage und warnt vor Beitragsexplosion ...
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Niederlande / Bundespräsident / Gauck ...
Über den Tag hinaus Die Erwartungen waren hoch, und Joachim Gauck hat sie nicht enttäuscht. Mit klaren Worten und sicherem Auftritt eroberte er die Herzen der Niederländer. Und dies nicht an irgendeinem Termin, sondern am "Tag der Befreiung", der an das Jahr 1945 erinnert. Dass
Neue OZ: Kommentar zu Wahlen / Schleswig-Holstein ...
Im Nebel Am Tag nach der Wahl müssen die Schleswig-Holsteiner rätseln, ob sie eine Regierungs- oder eine Oppositionspartei gewählt haben. Schwarz-Gelb ist abgewählt, Rot-Grün damit jedoch nicht gewählt. Die Parteienlandschaft hat sich stark ausdifferenziert, daher sind viele Koalitione
Neue OZ: Kommentar zu Wahlen / Frankreich ...
Der Pudding muss zeigen, dass er fest geworden ist All sein Fischen am rechten Wählerrand war vergebens: Nicolas Sarkozy muss den Élysée-Palast räumen. Und das nicht etwa, weil der Sozialist François Hollande die Franzosen so für sich begeistern konnte. Auch die Euro-Krise ist nicht de
BERLINER MORGENPOST: Bunte Republik Deutschland / Leitartikel von Hajo Schumacher ...
Eine der ewigen Weisheiten dieser Republik lautet: Frisches kommt aus den Ländern, erfolgreiche Kanzler meistens auch. Dass weder die Kanzlerin noch ihr erster Vize je ein Bundesland regiert haben, mag die Berliner Knirsch-Koalition mit erklären. Das Fohlen Rösler immerhin hat im Talentschupp




