Tarifabschluss in Baden-Württemberg
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Tarifabschluss in Baden-Württemberg
3,3 Prozent mehr für Beschäftigte in der Steine- und Erdenindustrie
Frankfurt am Main ? Die rund 23 000 Beschäftigten in der Steine- und Erdenindustrie in Baden-Württemberg erhalten rückwirkend zum 1. Mai 2012 mehr Geld. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich gestern Abend die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit den Arbeitgebern auf ein Plus von 3,3 Prozent. Gleichzeitig setzte die IG BAU eine tarifliche Regelung zur Übernahme von Auszubildenden für mindestens ein Jahr durch. "Angesichts der hervorragenden Wirtschaftslage der Branche, waren die Erwartungen der Beschäftigten an einer fairen Beteiligung am Boom hoch. Mit dem Abschluss haben wir jetzt einen tragfähigen Kompromiss erzielt", sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Harald Schaum. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten.
Insbesondere die Übernahmeregelung war der IG BAU wichtig. "Die jungen Menschen müssen eine Perspektive für die Zeit nach der Ausbildung erhalten", betonte Schaum. "Die Vereinbarung eröffnet der Branche gleichzeitig die Möglichkeit, sich in Zeiten des Nachwuchsmangels der Jugend als attraktives Arbeitsfeld zu präsentieren."
In der Steine- und Erdenindustrie gibt es keinen bundesweiten Flächentarifvertrag. Baden-Württemberg ist neben Bayern die größte Region mit gleichzeitig dem höchsten Tarifniveau in Deutschland.
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Ruprecht Hammerschmidt
Leiter der Abteilung Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher IG Bauen-Agrar-Umwelt
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Datum: 09.05.2012 - 14:45 Uhr
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