medico international fordert Rücknahme des Blockupy-Totalverbot / Veranstaltungsprogramm medico-Zelt
ID: 635687
Rücknahme des Totalverbots der europäischen Blockupy-Aktionstage in
Frankfurt. Vom städtischen Verbot betroffen ist auch ein
Veranstaltungszelt der Frankfurter Hilfs- und
Menschenrechtsorganisation in den Taunusanlagen.
"Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich
garantierten Demonstrationsrechts. Unsere Veranstaltungen zur
Finanzkrise oder über die Folgen von Nahrungsmittelspekulation mögen
für die Banken zwar politisch unangenehm sein, aber eine
Sicherheitsbedrohung für die Menschen in Frankfurt sind sie bestimmt
nicht", kritisiert medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer.
Und weiter: "Unsere bisherigen Veranstaltungen zur Finanzkrise
stießen auf reges Interesse der Frankfurter Stadtgesellschaft. Es
gibt ein breites Bedürfnis nach Diskussion. In den Debatten wurde
immer auch die Sorge deutlich, dass Griechenland womöglich nicht nur
ein krisengeschütteltes Land im Süden Europas ist, sondern ein
Experimentierfeld dafür, wie weit die Zerstörung von politischen
Gemeinwesen zur Rettung von Rendite und privaten Vermögen noch
getrieben werden kann - mit Auswirkungen auch auf das eigene Land."
medico international geht davon aus, dass das Verbot vor Gericht
keinen Bestand haben wird und die Veranstaltungen wie geplant
stattfinden können.
Programm medico international
Europäische Aktionstage, 16.-19. Mai 2012 medico-Zelt,
Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt
Donnerstag, 17.5.2012
12.00 - 13.30 Uhr
Die sozialen Bedingungen von Gesundheit oder: Was macht mich
krank? Medibüro Hamburg
14.00 - 15.30 Uhr
Rechte statt Mitleid! Über die politischen Ursachen des Hungers in
Ostafrika
Anne Jung, medico international
Jannika Römer, attac
16.00 - 17.30 Uhr
Lebensverkürzung in Griechenland - Wie die Krise die sozialen
Bedingungen von Gesundheit beeinflusst und die Lebenserwartung
verkürzt.
Medibüro Hamburg
18.00 - 19.30 Uhr
Das Medibüro und die Krise.
Medizinische Versorgung von Menschen mit ungesichertem
Aufenthaltsstatus in Deutschland und die Auswirkungen der Krise.
Medibüro Hamburg
20.00- 21.30
Adopt a Revolution- den syrischen Frühling unterstützen!
Elias Perabo, Adopt a Revolution
Moderation: medico international
21:30-22:00
Inside Job - der Film zur Finanzkrise, mit anschließender Diskussion
Moderation: medico international
Freitag, 18.5.2012
14.00 - 15.30 Uhr
People over Profits - Gesundheit muss Gemeingut sein und nicht Ware!
Andreas Wulf, medico international
Kirsten Schubert, medico international
16.00 - 17.30 Uhr
Die Revolution geht weiter - Tahrir und danach?
Pedram Shahyar, attac, FU Berlin
Moderation: medico international
18.00 - 19.30 Uhr
Gesundheit für Alle! - Globale Bewegungen für das Recht auf
Gesundheit
Andreas Wulf, medico international
Kirsten Schubert, medico international
Pressekontakt:
Für Nachfragen:
- Bernd Eichner, Pressereferent: 069/99438-45 oder eichner@medico.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.05.2012 - 11:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 635687
Anzahl Zeichen: 3585
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Main
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 210 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"medico international fordert Rücknahme des Blockupy-Totalverbot / Veranstaltungsprogramm medico-Zelt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medico international (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Zustände im neuen Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos sind auch vier Monate nach dem Brand in Moria desaströs. In der letzten Nacht hat ein Sturm erneut für katastrophale Zustände im Camp gesorgt, Teile des Lagers sind überschwemmt, Zelte sind durchnässt und waren zeitweise eingestürzt
Weihnachtsgrüße von Lesbos: Flüchtlinge schreiben offenen Brief an Europa ...
Selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen aus dem neuen Lager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos haben sich in einem Weihnachtsbrief an Europas Bürger und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Sie beklagen die anhaltend katastrophalen Zustände im neuen Lager, das nach dem
Tag der Menschenrechte: Europa wird für Flüchtlinge zum Kontinent der Menschenrechtsverletzungen ...
Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international hat anlässlich des Tags der Menschenrechte am morgigen 10. Dezember Europas Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. "Menschenrechtsverletzungen sind entgegen der Rhetorik europäischer Regierungen nicht bloß ein Problem
Weitere Mitteilungen von medico international
Mali: Caritas weitet Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene aus - Zustrom Hilfesuchender hält an - Humanitäre Lage verschlechtert sich - Übergriffe gegen Zivilbevölkerung ...
Caritas international weitet ihre Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene in Mali aus. Das Hilfswerk der deutschen Caritas reagiert damit auf den anhaltenden Zustrom von Hilfesuchenden, die aus Angst vor Gewalt und Übergriffen aus dem Norden des Landes in den Süden fliehen. Allein in der Stadt
adidas verlängert Partnerschaft mit Deutscher Sporthilfe / "Hall of Fame des deutschen Sports" als zentrales Element / Laufzeit bis Ende 2015 ...
Die adidas AG verstärkt ihr Engagement für die Stiftung Deutsche Sporthilfe, verlängert die Partnerschaft um weitere vier Jahre bis Ende 2015 und begleitet weiterhin die "Hall of Fame des deutschen Sports". "Sehr gerne führen wir die erfolgreiche Partnerschaft mit der Deut
WDR Europaforum: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: "Schwere Anpassungskrise" in Griechenland ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat nach den Wahlen vom Wochenende von einer "schweren Anpassungskrise" in Griechenland gesprochen. "Die griechische Bevölkerung leidet schwer unter den jahrzehntelangen Versäumnissen griechischer Politik", erklärte Schäuble beim 1
WDR Europaforum: Bundesaußenminister Westerwelle: In der Ukraine ist stille Diplomatie gefragt ...
Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist vorsichtig optimistisch, dass sich die Lage für die inzwischen in ein ukrainisches Krankenhaus verlegte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko, aber auch für andere Oppositionspolitiker verbessern wird. "Es geht um eine angemessene medizinische Ve




