Biodiversität auf dem Speiseplan
ID: 643379
- KfW und Studentenwerk Frankfurt kochen eine Woche lang
biodiverse Speisen
- Erhalt der biologischen Vielfalt durch Nutzung von "alten" Arten
Die Küchen der Kantine der KfW und der acht Mensen des
Studentenwerks Frankfurt am Main bringen vom 21. bis zum 25. Mai
Speisen auf den Menüplan, die regionale und nachhaltig
erwirtschaftete Lebensmittel und insbesondere "alte" Sorten
berücksichtigen, die zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.
Die Großküchen demonstrieren, wie man über den Lebensmittelkonsum von
heute nicht mehr in der Breite produzierten Produkten wie
beispielsweise dem Ur-Korn Dinkel, Fleisch von regionaltypischen und
vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen wie dem Rhönschaf und dem
Gelb- und Fleckvieh, der Urkarotte oder dem Maikraut die Speisepläne
bereichern kann. Darüber hinaus wird durch die Nutzung dieser Arten
deren Erhalt gesichert.
"Wer Biodiversität erhalten will, muss vor allem natürliche und
naturnahe Lebensräume - möglichst großräumig - erhalten. Die KfW tut
das im Rahmen ihres in- und ausländischen Engagements, indem sie
Naturschutz und Biodiversität lokal und global verbindet. Mit der
Aktionswoche möchten wir auch dazu beitragen, an die Vielfalt und den
Reichtum regionaler und alter Arten zu erinnern, um sie so vor dem
Vergessen oder gar Aussterben zu bewahren", sagte Dr. Edeltraud
Leibrock, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
"In Großküchen mit mehr als 10.000 Essen pro Tag ist es durchaus
eine Herausforderung, nach Biodiversitätskriterien zu kochen. Der
Speiseplan dieser Woche zeigt, dass dies möglich ist, und darauf bin
ich sehr stolz. Wenn wir auf diese Weise dazu beitragen können,
unseren Gästen die Bedeutung von Nachhaltigkeit und vom Erhalt der
Artenvielfalt bewusster zu machen, dann ist diese Aktionswoche ein
voller Erfolg," sagte Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studentenwerk
Frankfurt am Main.
Im Rahmen der Aktionswoche wird jeden Tag ein Gericht angeboten,
an dessen Beispiel jeweils ein Aspekt der faszinierenden biologischen
Vielfalt hervorgehoben wird: Dazu zählen Nutztiere, die nicht für die
Hochleistungszucht geeignet sind, sich durch oft sehr verschiedene
Merkmale auszeichnen und sich optimal an die regionalen Verhältnisse
angepasst haben. Weiter erfahren die Studierenden und
KfW-Mitarbeiter, dass es 30.000 essbare Pflanzenarten gibt, von denen
derzeit nur 30 eine große Bedeutung als Nahrungs- und
Futtermittelpflanze haben. Ein anderer Schwerpunkt ist das Thema
"Kräuter als wichtiger Bestandteil der Küche und der Medizin". Jede
fünfte Farn- oder Blütenpflanzenart ist eine potentielle Heilpflanze.
Auf dem Speiseplan stehen in der Woche auch Fische von
nicht-gefährdete Arten aus nachhaltiger Fischerei.
Die Aktion findet im Rahmen der Aktionswoche "Biologische
Vielfalt" des Netzwerkes BioFrankfurt statt.
Aktionswoche "Biologische Vielfalt erleben"
Vom 18. bis 28. Mai 2012 präsentiert BioFrankfurt wieder die
Aktionswoche "Biologische Vielfalt erleben": Mit über 70
Veranstaltungen laden Naturerlebnis-, Kultur- und
Naturschutzeinrichtungen aus Frankfurt und der Region dazu ein, die
Natur in Stadt und Land kennen zu lernen.
Koordiniert werden die Aktivitäten der Aktionswoche von
BioFrankfurt, dem Netzwerk für Biodiversität. Ihre Durchführung
erfolgt mit Unterstützung der KfW Bankengruppe. Weitere Informationen
zur Aktionswoche inklusive vollständigem Programm und interaktiver
Karte siehe: www.biofrankfurt.de/aktionswoche und
www.biofrankfurt.de/issvielfalt.
Die KfW modernisiert sich. Ein Foto des neuen Logos steht unter
www.kfw.de/logo zum Download bereit.
Weitere Informationen zum KfW-Markenrelaunch unter
www.bank-aus-verantwortung.de.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
Tel. 069 7431-4683, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: charis.poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de/newsroom
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Datum: 22.05.2012 - 12:30 Uhr
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