Mortler: Verspätete BER-Eröffnung darf Tourismus- und Luftverkehrsstandort Berlin nicht dauerhaft schaden
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Großflughafens Berlin Brandenburg (BER) war am heutigen Mittwoch
Gegenstand eines Gesprächs im Tourismusausschuss des Deutschen
Bundestages. Teil nahmen der Sprecher der Geschäftsführung des
Flughafens, Rainer Schwarz, und der Bereichsleiter für Planung und
Bau, Joachim Korkhaus. Dazu erklärt die tourismuspolitische
Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marlene Mortler:
"Wir müssen alles daran setzen, dass die blamable Verschiebung der
Eröffnung des neuen Großflughafens BER dem Tourismus- und
Luftverkehrsstandort Berlin nicht dauerhaft schadet. Hier sind die
Flughafengesellschaft und alle diejenigen in der Pflicht, die die
jetzt nötigen Anpassungen vornehmen.
Die Fluggesellschaften müssen unterstützt werden, damit sie ihren
im Hinblick auf die Eröffnung des Großflughafens BER erweiterten
Flugplan an den bestehenden Flughäfen umsetzen können.
Fluggesellschaften, Touristen und Geschäftsreisende aus dem In- und
Ausland erwarten zu Recht Kundenfreundlichkeit und Verlässlichkeit.
Auch Händlern, Gastronomen und anderen Dienstleistern auf den
Flughäfen Tegel und Schönefeld muss geholfen werden. Die drastisch
verspätete BER-Eröffnung darf für sie nicht zur unternehmerischen
Bruchlandung werden. Viele kleine und mittelständische Unternehmen
haben im Vertrauen auf den ursprünglich geplanten Eröffnungstermin am
neuen Standort Investitionen getätigt, Waren eingekauft und Personal
eingestellt. Ihnen gilt es nach Kräften dabei zu helfen,
unverschuldete finanzielle Einbußen auszugleichen. Auch an den alten
Standorten muss das Dienstleistungsangebot qualitativ hochwertig
aufrecht erhalten werden."
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Datum: 23.05.2012 - 14:45 Uhr
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