Saarbrücker Zeitung: SPD-Chef Gabriel will Griechenland mehr Zeit bei der Umsetzung von Reformen geben
ID: 647199
Griechenland mehr Zeit zur Umsetzung der mit der Troika aus EU, IWF
und EZB verabredeten Reformen geben. Er sympathisiere mit dem
Gedanken des luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker,
dass man über eine Verlängerung des Zeitraums für die Umsetzung
dieser Reformen reden sollte, sagte Gabriel der "Saarbrücker Zeitung"
(Dienstagausgabe). "Denn in Griechenland geht es de facto um den
Neuaufbau des Staates, und der braucht Zeit." Eindringlich warnte
der 52jährige SPD-Politiker vor einem Austritt Griechenlands aus dem
Euro-Raum. "Jeder der glaubt, es werde einfacher, wenn Griechenland
aus dem Euro ausscheidet, wird erleben, dass das Gegenteil der Fall
ist. Es wird unberechenbarer und vor allem teurer." Die weitere
Entwicklung hänge stark vom Ausgang der griechischen Wahlen ab.
Deutschland und die EU müssten den griechischen Bürgern jetzt klar
machen, "dass unsere Hilfspakete ernst gemeint und keine Bevormundung
sind", sagte Gabriel. Gleichzeitig müsse man verdeutlichen, "dass wir
als Gegenleistung natürlich die Einhaltung der verabredeten Reformen
brauchen".
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.05.2012 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 647199
Anzahl Zeichen: 1376
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin / Saarbrücken.
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: SPD-Chef Gabriel will Griechenland mehr Zeit bei der Umsetzung von Reformen geben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Wildunfälle Neue Brücken für Füchse und Rehe ...
In Sachsen-Anhalt passieren im bundesweiten Vergleich mit die meisten Wildunfälle. Mehr als jeder zehnte Unfall ist ein Zusammenstoß mit einem Tier. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Dienstagausgabe. Die Polizei nahm im Jahr 2011 laut Innenministerium
Rheinische Post: AOK will keine Prämien ausschütten ...
In der Debatte um die Überschüsse von Krankenkassen hat der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, es abgelehnt, Prämien an die Versicherten auszuschütten. "Wir als AOK werden die Überschüsse in die langfristige Sicherung der Versorgung investieren und keine Prämien ausschüt
Westfalenpost: Ramsauers Straßen-Probleme: Gebühr für Pkw ist kein Heilsbringer Von André Schweins ...
Horst Seehofers Lieblingsthema: die fatale Ankündigungspolitik in Berlin, der kaum Taten folgen würden. Im Gegensatz zu den Koalitionspartnern im Bund, so lebt es Seehofer vor, will seine CSU die Entfremdung von Bürgern und Regierenden stoppen. Mit eindeutigen Positionen. Natürlich auch zur b
Schwäbische Zeitung: Mit den Türken gegen Assad - Kommentar ...
Es brauchte offenbar ein Massaker wie das am Wochenende in Hula, damit Europa sich bewegt. Massaker gab es im syrischen Bürgerkrieg auch früher, aber dieses scheint besonders in Großbritannien einen Nerv getroffen zu haben. In London wird die Forderung laut, man möge syrischen Olympiafun




