Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Abschied von Josef Ackermann:
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Ackermann geht endgültig zu Ende. Und was hat dieser Mann in zehn
Jahren als Chef der Deutschen Bank nicht alles an negativen
Schlagzeilen produziert - wegen seiner Äußerungen, seiner
Renditeziele, seines Einkommens. Seiner Macht hat das nicht
geschadet. Im Gegenteil: Zuletzt war Ackermann gefragter
Ansprechpartner der Politik bei der Euro-Rettung. Trotzdem ist
ausgerechnet die Phase seines Abgangs in die Hose gegangen. Weil man
sich in Europas größtem Kreditinstitut nicht so recht auf einen
Nachfolger für den Schweizer einigen konnte. Und auch die Zahlen
enttäuschten zuletzt. Allerdings geht ein Gutteil des Ertragsausfalls
auf das Konto des Investmentgeschäfts. Und das wird verantwortet von
Anshu Jain, einem der beiden Ackermann-Nachfolger.
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Datum: 30.05.2012 - 18:40 Uhr
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