IBM CEO-Studie: Bekenntnis zum offenen Unternehmen
ID: 654357
IBM CEO-Studie: Bekenntnis zum offenen Unternehmen
Fähigkeit zur Vernetzung entscheidend
Technologie zählt
Bedeutungsverlust makroökonomischer Faktoren
Ehningen - 06 Jun 2012: CEOs setzten auf mehr Offenheit und Transparenz in ihren Unternehmen. Sie erweitern die Entscheidungsspielräume ihrer Mitarbeiter und verlangen von ihnen eine hohe Bereitschaft zur Vernetzung nach innen wie nach außen. Der Einsatz von Technologie wird dabei immer wichtiger, wobei sich die Bedeutung und Nutzung sozialer Medien in den Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren verdreifachen wird. Hingegen schwindet nach Ansicht vieler CEOs der Einfluss von Marktentwicklungen und makroökonomischen Faktoren auf die individuelle Unternehmensperformance. Damit ist die Wirtschaftskrise nicht mehr das Hauptthema. Für deutsche CEOs sind Mitarbeiterqualifikation (75 Prozent) und Kundenbeziehungen (71 Prozent) darüber hinaus entscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Für die Studie wurden über 1700 CEOs aus 60 Ländern und 18 Branchen befragt.
Ein Interview mit Gregor Pillen, Geschäftsführer der IBM Deutschland und Leiter der Unternehmensberatung, ordnet die Ergebnisse im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen ein.
Im Team mit Inspiration zu führen und dabei den Kunden immer im Auge zu behalten, das gehört für über zwei Drittel der deutschen CEOs zu ihren wichtigsten Führungsqualitäten. Außerdem hat sich ihre Bereitschaft, mit externen Partnern zusammenzuarbeiten, in den letzten vier Jahren von 55 Prozent auf 70 Prozent erhöht. Damit ändern sich auch die Anforderungskriterien an die Mitarbeiter: Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Flexibilität gehören mit 82 bzw. 69 Prozent zu den wichtigsten Eigenschaften, die deutsche CEOs von ihren Mitarbeitern erwarten. Die Zeichen stehen auf Öffnung und Transparenz in den Unternehmen. Gleichzeitig ist eine Mehrheit (65 Prozent) der weltweiten CEOs bestrebt, mit starken Unternehmenswerten und ethischen Grundsätzen ihre Mitarbeiter zu binden. Die Studie offenbart das wieder erstarkte Bekenntnis der CEOs zu einer identitätsstiftenden Unternehmenskultur als Gegengewicht zur wachsenden Offenheit.
Allerdings, trotz größerer Bereitschaft zur Zusammenarbeit, arbeiten deutsche Unternehmen im weltweiten Vergleich noch eher selten mit externen Partnern beim wichtigen Thema Innovation zusammen: "Nur 39 Prozent der CEOs in Deutschland verfolgen das Ziel, gemeinsam mit Partnern Innovationen voranzutreiben", betont Gregor Pillen, Geschäftsführer der IBM Deutschland und Leiter der IBM Unternehmensberatung. "Hier besteht unserer Meinung nach Handlungsbedarf. Denn weltweit schließen sich immer mehr, vor allem der besonders erfolgreichen Unternehmen zu Innovationspartnerschaften zusammen. Laut unserer Studie fast 60 Prozent."
Weltweit setzen diese besonders erfolgreichen Unternehmen (Outperformer) auch auf eine intensivere Nutzung von Sozialen Medien. Doch noch scheinen die relativ neuen digitalen Dialogkanäle in den Unternehmen nicht wirklich angekommen zu sein. Heute nutzen weltweit nur 16 Prozent, in Deutschland sogar nur sieben Prozent der CEOs derartige Plattformen, um sich mit anderen auszutauschen. Diese Zahl wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren aber laut Studie auf 57 Prozent erhöhen. Doch auch in fünf Jahren werden die sozialen Medien dem persönlichen Gespräch nicht den Rang abgelaufen haben: Es bleibt an erster Stelle, wenn es um die Kontaktpflege geht.
Mehr im Interview mit Gregor Pillen, Geschäftsführer der IBM Deutschland und Leiter der Unternehmensberatung IBM Global Business Services.
Über die 2012 IBM Global CEO Studie:
Die 2012 IBM Global CEO-Studie ist die fünfte Ausgabe der zweijährig erscheinenden IBM Management-Studie, für die CEOs von IBM Beratern in persönlichen Gesprächen zu zukünftigen Plänen und Herauforderungen befragt werden. Sie ist damit die größte Untersuchung ihrer Art weltweit. Die Interviews fanden zwischen September 2011 und Januar 2012 mit insgesamt 1 709 CEOs, Geschäftsführern und Führungskräften aus dem öffentlichen Sektor statt Die vollständige Studie finden Sie unter: http://www.ibm.com/services/de/ceo/ceostudy/
Kontaktinformation
Dagmar Domke
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland, Global Business Services, Energiebranche, Business Analytics und Region Düsseldorf / Köln
+49 211 476 1913
+49 170 480 82 28
dagmar.domke@de.ibm.com
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 06.06.2012 - 17:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 654357
Anzahl Zeichen: 4799
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 373 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"IBM CEO-Studie: Bekenntnis zum offenen Unternehmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
IBM Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
IFA und IAA 2015: IBM und ARM vereinheitlichen IoT-Technologien in der Cloud / Hersteller können Effizienz und Lebensdauer elektronischer Geräte steigern Pünktlich zu den Herbstmessen IFA in Berlin und IAA in Frankfurt stärkt IBM ihr Engagement für das Internet der Dinge, kurz IoT (Intern
Projekte über die Cloud managen ...
Die cloudbasierte Projektmanagementlösung RPLAN von ACTANO nutzt die IBM SoftLayer Cloud und den IBM Cloud-Marktplatz Der Münchner Softwarespezialist ACTANO hat sich für die IBM SoftLayer Cloud als Basis für seine SaaS-Angebote (Software as a Service) entschieden. Die Projektmanagementlös
Private Clouds in höchster Geschwindigkeit ...
IBM migriert Blue Box Cloud auf eigene Infrastruktur / OpenStack-betriebene Private Cloud as a Service jetzt über alle SoftLayer Rechenzentren verfügbar IBM hat das Cloud-Angebot des kürzlich übernommenen Anbieters Blue Box komplett auf ihre SoftLayer Infrastruktur migriert. Kunden können
Weitere Mitteilungen von IBM Deutschland
Microsoft SharePoint: Wie Unternehmen Anzugträger und Kapuzenpullis gleichermaßen glücklich machen ...
Social Computing Studie von doubleYUU erläutert, wie eine Enterprise 2.0-Plattform auf Basis von Microsoft SharePoint Mitarbeitergenerationen verbindet Unterschleißheim, 06. Juni 2012. In ihrer aktuellen Studie geht die Enterprise 2.0-Managementberatung doubleYUU der Frage nach, wie Unternehm
Balluff GmbH setzt auf Smarter Computing mit aktueller IBM Hard- und Software ...
Der Spezialist für Sensorentechnik tauscht seine bestehende IT-Infrastruktur gegen IBM Power Server, IBM XIV Speichersysteme, Tivoli Storage Manager und DB2 ein Neuhausen / Stuttgart-Ehningen - 06 Jun 2012: Die Balluff GmbH hat ihre traditionelle SAP-Software-Landschaft und SAN-Speicherinfrast
The Power of Football ? Canon Aktivitäten zur UEFA EURO 2012? ...
KREFELD, 6. Juni 2012. Canon, einer der weltweit führenden Anbieter von Imaging Produkten und Lösungen und einer der offiziellen Sponsoren der UEFA EURO 2012?, hat Einzelheiten seiner wichtigsten Aktivitäten zur Fußball-Europameisterschaft, die vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der
Entgeltungleichheit: Gesetzentwurf geht an den Ursachen vorbei ...
Die Fraktion der SPD hat kürzlich einen Gesetzentwurf für ein Entgeltgleichheitsgesetz in den Bundestag eingebracht. Sie will damit Arbeitgeber verpflichten, darüber Bericht zu erstatten, wie es in ihrem Betrieb um die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern bestellt ist. Doch der Ansatz geht




