Auslandsfreiwilligendienst»kulturweit« immer beliebter / Zweiter Bericht liegt vor: Bewerberzahl im Jahr 2011 erneut gestiegen
ID: 657135
jungen Menschen in Deutschland immer beliebter. Das geht aus dem
zweiten »kulturweit«-Bericht hervor, der heute in Berlin vorgestellt
wird. Demnach haben sich 2011 rund 3.200 Personen auf einen der
jährlich knapp 400 Plätze beworben. Damit ist die Bewerberzahl im
Vergleich zu den beiden Vorjahren noch einmal deutlich gestiegen.
Insgesamt waren in den vergangenen drei Jahren über 1.000 junge
Freiwillige in Auslandseinrichtungen der deutschen Kultur- und
Bildungspolitik aktiv.
"Die Evaluierung zeigt, dass das Auswärtige Amt, die Deutsche
UNESCO-Kommission als Träger und Entsendeorganisation und unsere
Partnerorganisationen in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
innerhalb kurzer Zeit effiziente und solide Strukturen für
»kulturweit« entworfen und etabliert haben, die hohen
Qualitätsstandards gerecht werden", sagte die Staatsministerin im
Auswärtigen Amt Cornelia Pieper.
Die Einsatzstellen befanden sich im vergangenen Jahr in 58
Ländern. Besonders beliebt waren die Region Lateinamerika und Mittel-
und Südosteuropa, heißt es in dem Bericht. Die Aufgaben der
Freiwilligen waren vielfältig - von der Hausaufgabenbetreuung in der
Deutschen Schule Budapest bis zur Veranstaltungsorganisation beim
Deutschen Akademischen Auslandsdienst in Mexiko-Stadt. 96 Prozent der
Freiwilligen gaben nach ihrem Aufenthalt an, dass sie »kulturweit«
weiterempfehlen würden. Und 98 Prozent der Einsatzstellen bewerten
ihre Teilnahme an dem Programm als Erfolg.
"Dies spricht für die Attraktivität des Freiwilligendienstes. Er
ermöglicht kulturell interessierten Menschen nicht nur erste
Berufserfahrungen im Ausland. Sie erhalten auch wertvolle Einblicke
in die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik", sagte die Leiterin
der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen
UNESCO-Kommission, Anna Veigel. Gerade in einer global vernetzten
Welt nehme die Bedeutung des interkulturellen Austauschs weiter zu.
Moderne Freiwilligendienste wie »kulturweit« leisteten auch einen
besonderen Beitrag, um das bürgerschaftliche Engagement junger
Menschen zu fördern.
Die hohe Qualität des Freiwilligendienstes wurde im vergangenen
Jahr auch von unabhängiger Seite offiziell bestätigt, so der Bericht.
Die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten "Quifd" verlieh der
Deutschen UNESCO-Kommission als Entsendeorganisation ein
Qualitätssiegel. Das bundesweit anerkannte Zertifikat bestätigte,
dass bei »kulturweit« besondere Qualitätsstandards eingehalten
werden, unter anderem eine kompetente fachliche Anleitung, gute
Betreuung und passgenaue Einsatzstellen.
Über den Freiwilligendienst »kulturweit«
Seit 2009 haben junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren die
Möglichkeit, mit »kulturweit« einen Freiwilligendienst im Ausland zu
leisten. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Die
Einsatzstellen befinden sich in den Entwicklungsländern Afrikas,
Asiens und Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Osteuropas.
»kulturweit« ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission und wird
vom Auswärtigen Amt gefördert.
»kulturweit«-Bericht 2011
http://ots.de/LdPXc
Pressekontakt:
Tobias Kettner
Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Freiwilligendienst »kulturweit«
Telefon: 030-802020-302
E-Mail: kettner(at)unesco.de
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Datum: 12.06.2012 - 10:46 Uhr
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