Neue OZ: Kommentar zu Syrien

Neue OZ: Kommentar zu Syrien

ID: 657909
(ots) - Bloß nicht eingreifen

Der Bürgerkrieg in Syrien wütet, allen Friedensbemühungen der
Vereinten Nationen zum Trotz. Die Gräueltaten sind abscheulich.
Selbst Kinder werden getötet, misshandelt und als menschliche
Schutzschilde missbraucht, wie die Vereinten Nationen berichten. Und
jedes erneute Massaker wirft die moralische Frage auf: Darf der
Westen dem Morden tatenlos zuschauen, oder muss er mit Truppen
eingreifen?

Die Forderungen nach einer Militärintervention werden immer
lauter. Doch bei allem Verständnis für das Entsetzen über die
Kriegsverbrechen der Helfershelfer von Diktator Assad sei vor einem
Eingreifen gewarnt. Denn der Bürgerkrieg in Syrien hat eine weit
größere Dimension als die Konflikte im Kosovo, in Bosnien oder
Libyen. Selbst wer mit den besten Absichten Friedenstruppen nach
Damaskus entsendet, kann sich schnell in einem Krieg von einem Ausmaß
wie in Afghanistan oder Irak wiederfinden. Dann redet man nicht über
10 000 Tote, sondern über eine weit größere Schreckenszahl.

Assad ist nicht nur enger Verbündeter Russlands und Chinas,
sondern auch mit dem Ajatollah-Regime im Iran verbrüdert. Deshalb
droht bei einer Intervention des Westens ein Flächenbrand. Zumal die
sunnitische Opposition die alevitischen Herrscher mit Unterstützung
der Saudis bekämpft. Demokratische Freiheitskämpfer sind in Syrien
kaum zu finden.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Europa / Finanzen Neue OZ: Kommentar zu Arbeit / Arbeitsschutz
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.06.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 657909
Anzahl Zeichen: 1668

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 330 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Syrien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankenkassen: Verwässerung der Gesundheitsreform würde zu höheren Beiträgen führen / GKV-Chef Blatt: "Einsparungen bei Pharma und Ärzten nicht zurücknehmen!" "Kliniken dürfen s ...
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell

Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt

"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Arbeit / Arbeitsschutz ...
Gefährliche Entwicklung Auf dem Papier ist die Sache klar geregelt: Mitarbeiter in Unternehmen sind vertraglich und im Grundsatz nicht dazu verpflichtet, in der Freizeit E-Mails, SMS und Anrufe entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Das Arbeitsschutzgesetz sieht sogar Strafen für Vorgesetzte

Neue OZ: Kommentar zu Europa / Finanzen ...
Tiefes Misstrauen Wieder ein Rückschlag im Ringen um die Rettung des Euro: Wer nach den großzügigen Hilfszusagen für Spaniens Banken auf etwas Ruhe gehofft hatte, sieht sich bitter enttäuscht. Stattdessen herrscht an den Finanzmärkten weiter tiefes Misstrauen, wie die auf Rekordhöhe g

Neue OZ: Kommentar zu Russland ...
Rückfall in stalinistische Zeiten Den Zeitpunkt für die Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Russland hat Wladimir Putin raffiniert gewählt: Wenn das eigene Volk und ganz Europa dem Fußballfieber verfallen, wird der neuen Einschüchterungspolitik des Kremlchefs gegen Oppositionelle,

Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Regierung ...
Einigkeit macht stark In Schleswig-Holstein ist Torsten Albig gestern zum Ministerpräsidenten gewählt worden, während sich in Nordrhein-Westfalen Sozialdemokraten und Grüne auf einen Koalitionsvertrag verständigt haben. Damit präsentieren sich die führenden rot-grünen Landespolitiker


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z