Willkommen in den 50er Jahren: Personalentwicklungskonzepte aus dem letzten Jahrhundert lassen Unternehmen alt aussehen
ID: 65921
Netzwerkeffekte verändern die Arbeitswelt
München/Wetter an der Ruhr - Die meisten deutschen Unternehmen versprühen noch den Charme der 50er Jahre, wenn es um Arbeitsstrukturen geht. Hoch qualifizierte Fachkräfte können sie damit in Zukunft nicht mehr halten: „Mit den gängigen Konzepten können Unternehmen keinen Blumentopf mehr gewinnen, und schon gar keine Top-Kandidaten“, so Uwe Zirbes, Chef von der Firma „hunting heads International" www.huntingheads.de in Wetter an der Ruhr. Die Firmen sollten erst mal ihre Hausaufgaben machen und zeitgemäße Arbeitsplätze schaffen, doch fast alle meinen, das fängt beim Gehalt an und hört auch dort schon wieder auf , so Zirbes gegenüber NeueNachricht http://www.ne-na.de.
Als Fazit dieser Entwicklung zitieren die Beraterinnen den ehemaligen Dekan der Harvard Business School Kim B. Clark. Er fordert Unternehmen auf, sich so zu verändern, dass sie begabten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv und loyal verbunden bleiben. Dazu ein Beispiel: Gary ist 27, ledig und hat einen MBA-Abschluss, als er seinen ersten Job als Assistenzproduktmanager antritt. In den ersten drei Jahren drückt der junge Mann auf die Tube: Bei Geschwindigkeit, Pensum und Arbeitszeit zieht er alle Register, während seine Position und Verantwortlichkeit nicht stark ausgeprägt ist. Wenige Jahre später wird Gary Vater und schraubt Geschwindigkeit und Pensum zurück. Noch später, als die Kinder alt genug sind für die Uni, fährt er seine Karriere wieder hoch. Jetzt zeigt auch der Pegel im Feld Position und Verantwortung nach oben.
Der Job muss sich also auch den Lebensbedingungen anpassen. Gelingt es dem Unternehmen, gemeinsam mit dem Mitarbeiter flexible Lösungen zu finden, bleiben dessen Kompetenz und Erfahrung im Haus. Der materielle und immaterielle Verlust durch Fluktuationen sinkt. „Hoch qualifizierte Manager kann man nicht mehr mit der alten industriekapitalistischen Denkweise beeindrucken. Die traditionellen Konzepte von Henry Ford und Frederick Taylor gehören in die Mottenkiste", bestätigt Uwe Zirbes. Die Netzwerkeffekte des Internets, der mobilen Kommunikation und die Intelligenz der Vielen im Web 2.0 würden auch vor der Arbeitswelt nicht halt machen. „Feste Arbeitszeiten, Abteilungsgrenzen, beschränkte Kompetenzen, Befehl und Gehorsam, Controlling-Zahlenfetischismus, Meetingterror und die Bewahrung von Herrschaftswissen gehören der Vergangenheit an", sagt Zirbes. Wer das im Top-Management nicht begreife, verliere den Wettbewerb um die besten Köpfe.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 26.11.2008 - 15:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 65921
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Sohn
Stadt:
Bonn
Telefon: 0228 6204474
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 26.11.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 991 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Willkommen in den 50er Jahren: Personalentwicklungskonzepte aus dem letzten Jahrhundert lassen Unternehmen alt aussehen "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Raiffeisen-IT-Konferenz der GWS mit Teilnehmerrekord ...
„Raiffeisengenossenschaften gehörten für die GWS schon immer mit zum Fokus“, so Helmut Benefader, Geschäftsführer der GWS und erwähnte damit bereits in seiner Begrüßung der Teilnehmer die lange Tradition, welche sein Softwarehaus mit den Raiffeisen-Genossenschaften in ganz Deutschland ver
Finanzkrise: Keine Rezession im Liebesleben ...
Während sich alle Welt auf harte Zeiten und schmale Geldbörsen einstellt, wird bei der Partnersuche nicht gespart. So wollen 52 Prozent der Singles in Deutschland trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage zukünftig weiter Zeit und Geld in die gezielte Suche nach einem Partner investieren. Überrasc
Trendy Winterfloristik verlangt nach Kreativität ...
Ehe man sich versieht ist man mittendrin – im Winter! Kein Grund Trübsal zu blasen, die kälteste Jahreszeit hält jede Menge Vorzüge bereit. Endlich kann man ohne schlechtes Gewissen die Behaglichkeit des heimischen Wohnzimmers genießen und es sich dabei so richtig gemütlich machen. Natürlic
Neuerscheinung! Wahre Liebe leben – Wie Sie gemeinsam glücklich werden ...
Wer liebt, ist glücklich. Gehören Sie zu den Glücklichen? Wenn Sie wirklich lieben können, haben Sie schon eine Ahnung davon, was dadurch alles möglich wird. Nicht zuletzt durch die Erkenntnisse der modernen Forschung wissen wir, dass der Mensch zum Lieben geboren ist und nur durch die Liebe zu




