„2:1“-Erfolg beim Arbeitslosengeld-1-Bezug
BFFS sieht die beschlossene Gesetzesreform als kleinen aber wichtigen Fortschritt

(firmenpresse) - Am gestrigen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag eine Verbesserung des Anwartschaftszeitänderungsgesetz zum Bezug von Arbeitslosengeld 1 für kurz befristet Beschäftigte wie z. B. Schauspieler beschlossen. Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) empfindet die Reform als Doppel-Erfolg mit einer Einschränkung. Heinrich Schafmeister, Vorstandmitglied des BFFS, erklärt dazu: „Die Entwicklung beim erleichterten Arbeitslosengeld-1-Bezug ist ein 2:1-Erfolg für alle betroffenen Künstler und Kulturschaffenden:
1:0 wegen Verlängerung: Das Anwartschaftsänderungsgesetz wird für weitere zwei Jahre verlängert und nicht wegen Wirkungslosigkeit eingestampft, wie von vielen Wirtschaftsvertretern gefordert.
2:0 wegen Verbesserung: Es wird sogar leicht nachgebessert. Die Befristungsbegrenzung wird von 6 auf 10 Wochen erweitert. Das könnte gerade für Teamkollegen und Theaterschauspieler hilfreich sein, den Arbeitslosengeld-1-Anspruch zu erlangen.
2:1 wegen verpasster Chance: Die Nachbesserung bleibt weit hinter unseren Forderungen zurück. Der BFFS hatte zumindest eine
3-monatige Befristungsbegrenzung gefordert und eine Abschaffung der systemfremden und ungerechten Verdienstgrenze von derzeit
31.500 Euro. Leider werden die meisten der kurz befristet beschäftigten Künstler und Kulturschaffenden weiterhin leer ausgehen.
Der gestrige Beschluss ist also ein Fortschritt, aber noch nicht der endgültige ‚Turniersieg’.“
Die Gegenmodelle der Oppositionsparteien sehen weitreichendere Anspruchserleichterungen für kurz befristet Beschäftigte vor, werden aber von der Regierungskoalition abgelehnt. Die beschlossene Neuregelung ist bis Ende 2014 befristet und soll dann wieder evaluiert und gegebenenfalls nachgebessert werden. Der BFFS wird die Entwicklungen weiterhin mit Nachdruck verfolgen, um eine optimale Gestaltung des Arbeitslosengeld-1-Bezuges für alle kurz befristet Beschäftigten zu erreichen.
Themen in dieser Pressemitteilung:
schauspieler
arbeitlosengeld-1
interessenverband
anwartschaftszeitaenderungsgesetz
reform
kultrschaffende
kuenstler
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der BFFS – Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.
Der BFFS vertritt die Interessen der Film- und Fernsehschauspieler in Deutschland. Seit seiner Gründung im April 2006 stellt der Bundesverband mit über 2.000 Mitgliedern heute den größten Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie.
Hauptanliegen ist eine erfolgreiche und im internationalen Kontext konkurrenzfähige Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer wichtigen Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden.
Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung, Ermöglichung und der Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.
orangeblue relations gmbh
Antje Meyer
Torstr. 218
10115 Berlin
Tel.: 030/284878-0
Fax: 030/284878-20
E-Mail: info(at)orange-blue.de
Datum: 15.06.2012 - 19:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 660811
Anzahl Zeichen: 2068
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Kunst und Kultur
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 15.06.2012
Diese Pressemitteilung wurde bisher 466 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"„2:1“-Erfolg beim Arbeitslosengeld-1-Bezug"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BFFS - Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin, den 15.08.2013 Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) kritisiert die von einigen Printmedien veröffentlichte falsche Berichterstattung über die angeblichen Topgagen von Schauspielern. „Die hier genannten Zahlen sind allenfalls geeignet, eine Neiddebatte zu schÃ
Verhandlungserfolg: Anfang vom Ende der Buyout-Vergütungen ...
Berlin, den 21. Mai 2013 Nach annähernd dreijähriger Verhandlungszeit haben der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) und ver.di mit der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) eine Einigung zum Abschluss eines Tarifvertrages für die
BFFS fordert: Klares Bekenntnis der Sender zu Kinoproduktionen ...
Der Bundesverband der Film und Fernsehschauspieler (BFFS) schließt sich der Forderung der Produzentenallianz und des Regieverbandes (BVR) nach einem klaren Bekenntnis der öffentlich-rechtlichen Sender vorbehaltlos an. ARD-Programmchef Volker Herres hatte von Kino- Koproduktionen Primetime-Taugl
Weitere Mitteilungen von BFFS - Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.
WAZ: Ein bisschen Elite - Kommentar von Christopher Onkelbach ...
Es ist bedauerlich, für die Universität und für die Region. Ein Sieg im prestigeträchtigen Exzellenz-Wettbewerb hätte die Ruhr-Uni Bochum und die Region überregional sichtbar gemacht. Dennoch kann sich die Uni als Gewinnerin betrachten. Gegen eine bundesweit so forschungsmächtige Konkurrenz
WAZ: Die heile Welt der Fußball-EM - Kommentar von Walter Bau ...
Elegante Dribblings und packende Zweikämpfe, feiernde Fans und Jubelstimmung im Stadion. So erleben wir den Fußball als TV-Zuschauer am liebsten. Und so will die Uefa uns die Europameisterschaft präsentieren. Nur: Was ist, wenn die Realität anders aussieht? Leere Zuschauerränge, Störattack
Bundestagsabgeordnete solidarisch mit dem verfolgten iranischen Musiker Shahin Najafi ...
Die Mitglieder des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe haben sich mit dem vom Tode bedrohten iranischen Musiker Shahin Najafi solidarisch erklärt. Najafi hatte in einem Lied Kritik an der iranischen Regierung geübt. Dies ist die einstimmig beschlossene Solidaritätserklärung im
Wikipedia demnächst ohne Weblinks? ...
dia Deutschland sieht Gefahr durch neues Leistungsschutzrecht Am 14. Juni 2012 wurde der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage veröffentlicht. Damit soll Presseerzeugnissen die gesetzliche Möglichkeit eingeräumt werden, die gewerbliche Nutzung s




