Neue OZ: Kommentar zu Rundfunk SWR
ID: 660859
Ist ein Orchester ein Luxusobjekt oder Teil einer kulturellen
Grundversorgung? Im ersten Fall könnte der SWR seine beiden Orchester
schließen - ohne Geld kein Luxus, so einfach ist das. Die
Grundversorgung muss man dagegen entschieden gewährleisten.
Letzteres fordert das Rundfunkgesetz ein. Und wie die ARD
Millionen Euro für die Fußballübertragungsrechte mit dem Auftrag zur
Information legitimiert, argumentierten die Sendeanstalten für ihre
Sinfonieorchester, Big Bands und Rundfunkchöre. Hat sich nun in
Baden-Württemberg etwas an der grundsätzlichen Situation geändert,
die zwei Sinfonieorchester erforderlich machte? Nein.
Baden-Württemberg ist ein Flächenland, und wer von Stuttgart nach
Freiburg fährt, stellt fest: ein bergiges dazu. Allein das ist Grund
genug für ein Orchester im Süden und eines für den nördlichen
Landesteil. Zudem prägen die Rundfunkorchester die reichhaltige
deutsche Orchesterlandschaft nachhaltig - auch das sollte der SWR als
Auftrag begreifen. Das schließt aber nicht aus, dass sich die
Kommunen an der Finanzierung der Orchester beteiligen - sie
profitieren ja auch.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.06.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 660859
Anzahl Zeichen: 1426
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 345 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Rundfunk SWR"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Badische Neueste Nachrichten: Einfach symbadisch ...
900 Jahre klingt ziemlich angestaubt. Doch Baden ist trotz seines hohen Alters alles andere als altertümlich - im Gegenteil: Der Landstrich zwischen Bodensee und Odenwald präsentiert sich erstaunlich jung und dynamisch, was nicht zuletzt an den vielen Zugereisten liegt, die hier ihre neue Heima
„2:1“-Erfolg beim Arbeitslosengeld-1-Bezug ...
Am gestrigen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag eine Verbesserung des Anwartschaftszeitänderungsgesetz zum Bezug von Arbeitslosengeld 1 für kurz befristet Beschäftigte wie z. B. Schauspieler beschlossen. Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) empfindet die Reform als Doppel
WAZ: Ein bisschen Elite - Kommentar von Christopher Onkelbach ...
Es ist bedauerlich, für die Universität und für die Region. Ein Sieg im prestigeträchtigen Exzellenz-Wettbewerb hätte die Ruhr-Uni Bochum und die Region überregional sichtbar gemacht. Dennoch kann sich die Uni als Gewinnerin betrachten. Gegen eine bundesweit so forschungsmächtige Konkurrenz
WAZ: Die heile Welt der Fußball-EM - Kommentar von Walter Bau ...
Elegante Dribblings und packende Zweikämpfe, feiernde Fans und Jubelstimmung im Stadion. So erleben wir den Fußball als TV-Zuschauer am liebsten. Und so will die Uefa uns die Europameisterschaft präsentieren. Nur: Was ist, wenn die Realität anders aussieht? Leere Zuschauerränge, Störattack




