Analyse: Banken sollten stärker in Facebook investieren

Analyse: Banken sollten stärker in Facebook investieren

ID: 660924

Kommunikation der Banken auf Facebook schwach - LinkedIn populärste Social-Media-Plattform



(firmenpresse) - Zürich, 16. Juni 2012. Globale Banken sind grösstenteils auf allen wichtigen sozialen Medien vertreten, aber ausgerechnet auf Facebook, dem mit Abstand populärsten Netzwerk, ist die Qualität ihrer Präsenz vergleichsweise schlecht. Gemäss einer Untersuchung der Schweizer Researchfirma MyPrivateBanking sind die Social-Media-Auftritte der 50 weltweit führenden Banken auf LinkedIn, YouTube und auch Twitter besser als auf Facebook. Für ihre Facebook-Präsenzen erhielten die analysierten Banken in der Erhebung von MyPrivateBanking im Durchschnitt nur 67 von 100 möglichen Punkten verglichen mit 84 Punkten für die Qualität ihrer LinkedIn-Profile.

Genutzte Social Media-Plattformen und Qualität der Präsenz der globalen Top50 Banken:

1. LinkedIn (Präsenz unter den Top50 Banken: 100%, Bewertung: 84 von 100 möglichen Punkten); 2. YouTube (Präsenz unter den Top50 Banken: 92%, Bewertung: 80 von 100 möglichen Punkten); 3. Facebook (Präsenz unter den Top50 Banken: 90%, Bewertung: 67 von 100 möglichen Punkten); 4. Twitter (Präsenz unter den Top50 Banken: 88%, Bewertung: 77 von 100 möglichen Punkten); 5. Google Plus (Präsenz unter den Top50 Banken: 74%, Bewertung: 72 von 100 möglichen Punkten).


Eine wesentliche Schwäche der Banken ist ihre geringe Reaktionsgeschwindigkeit auf Nachrichten die auf Facebook geschrieben oder über Facebook gesendet werden. Von den Banken, die Facebook nutzen, reagierten 25% nie auf ein Facebook-Posting eines Testnutzers und 40% benötigten mehr als einen Tag, um zu antworten. Noch problematischer ist, dass 85% der Banken nie auf eine über Facebook gesendete persönliche Anfrage reagierten. "Bei Facebook dreht sich alles um Interaktivität und genau das verstehen die Mehrzahl der Banken leider immer noch nicht.“ erklärt Steffen Binder, Research Direktor von MyPrivateBanking Research. "Eine Facebook-Präsenz ohne zeitnahe Reaktionen auf Postings und Nachrichten ist praktisch nutzlos und die Banken verpassen eine große Chance, um mit den Nutzern in einen Dialog zu treten. Viele Banken halten Facebook für eine Art zweite Website."



Als Hauptgrund für die Popularität und die vergleichsweise hohe Qualität der Präsenzen der Banken auf LinkedIn sieht MyPrivateBanking Research den stärkeren Fokus von LinkedIn auf die Ansprache potenzieller Mitarbeiter anstatt der Ausrichtung auf neue und bestehende Kunden. Mit den Personalabteilungen als zusätzliche Interessensgruppe für eine gute Präsenz profitiert LinkedIn von einem klaren Fokus und einer breiten operativen Unterstützung in den Banken. Twitter wiederum hat gemäss MyPrivateBanking den Vorteil, dass es vergleichsweise einfach einzurichten ist und weniger eine starke Interaktivität erfordert als einen kontinuierlichenStrom von relevanten Nachrichten.

MyPrivateBanking empfiehlt den Banken die Qualität ihrer Facebook-Präsenzen deutlich zu verbessern. Dies nicht nur im Bezug auf die Interaktivität, sondern auch durch spezifische Angebote für verschiedenen Kundengruppen und Länder. Dies setzt allerdings eine angemessene Koordinierung voraus, um Doppelaufwand oder widersprüchliche Auftritte zu vermeiden. "Eine qualitativ hochwertige Präsenz ist bei Facebook schwerer zu erreichen als bei den anderen sozialenNetzwerken, aber mit seiner enormen Reichweite ist Facebook auch das potenziell lohnendste soziale Medium", erläutert Steffen Binder. "Wie bei ihren erfolgreichen Anstrengungen für LinkedIn sollten Banken mit speziellen Teams ihre Facebook-Präsenzen kontinuierlich weiter entwickeln um Interaktivität und Aktualität zu gewährleisten.“

Über die Analyse:
Für die Erhebung analysierte MyPrivateBanking Research welche sozialen Medien von 50 weltweit führenden Banken genutzt werden und im Detail die Stärken und Schwächen der jeweiligen Social-Media-Auftritte. Für weitere Informationen bitte hier klicken.
Analysierte Banken:
ABN Amro, ANZ Bank, BBVA, Bank of China, Bank of Montreal, BNY Mellon, Barclays, BB&T, BNP Paribas, BofA, Bradesco, Caisse d'Epargne, CIBC, Citibank, Clariden Leu, Commerzbank, Credit Agricole, Credit Suisse, Danske Bank, DBS Bank, Deutsche Bank, Dexia, Erste Bank, HSBC, ING, Intesa Sanpaolo, Itau Private Bank, J.P. Morgan, Kotak Mahindra Bank, Merrill Lynch, Mitsubishi UFJ Financial Group, National Australia, Nordea, PNC, Postbank Deutschland, Rabobank Group, Royal Bank of Canada, Royal Bank of Scotland, Santander, SEB, Société Générale, Sparkasse Deutschland, Standard Chartered, Suntrust, Toronto Dominion, UBS, UniCredit, Volksbank Deutschland, Vontobel, Wells Fargo


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Über MyPrivateBanking:
MyPrivateBanking ist eine unabhängige Researchfirma mit Sitz in der Schweiz. Wir bieten Unternehmen aus der Finanzindustrie Research und Studien zur besten Nutzung von Webseiten, sozialen Medien und Mobile Apps, um bestehende Kunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.myprivatebankingresearch.com.



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Bereitgestellt von Benutzer: myprivatebanking
Datum: 16.06.2012 - 12:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:

Banken


Meldungsart: Finanzinformation
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Freigabedatum: 16.06.2012

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