Huber: Öko-Potential verloren geglaubter Flächen nutzen

Huber: Öko-Potential verloren geglaubter Flächen nutzen

ID: 663562

Huber: Öko-Potential verloren geglaubter Flächen nutzen



(pressrelations) -
Freistaat fördert Photovoltaik auf alten Mülldeponien

Brachliegende Industrie- und Deponieflächen sollen künftig vermehrt in neue Photovoltaik-Standorte umgewandelt werden. Das betonte der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber bei der Vorstellung der Studie zur Standortsuche für Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Hausmülldeponien. "Damit die Energiewende in Bayern ein Erfolg wird, müssen wir alle Potentiale Bayerns nutzen. Wir setzen uns keine Denkverbote: Vermeintlich unnutzbare Flächen können Kommunen einen Vorsprung bei der Erzeugung erneuerbarer Energien schaffen", sagte Huber. Alte Industrieflächen und stillgelegte Deponien erwiesen sich als günstige Standorte, um Solarenergie zu erzeugen. So könnten laut Huber die neuen Energieformen auf verträgliche und sinnvolle Art in das Leben und die Landschaft integriert werden. Für die Studie wurden bayernweit 40 Standorte, wie zum Beispiel die ehemalige Deponie Gaden-Abendsberg (Landkreis Kehlheim) oder die ehemalige Deponie Farchet (Landkreis Bad Tölz), auf die technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen untersucht. Die Untersuchung ergab, dass auf diesen Flächen Photovoltaikanlagen jährlich insgesamt rund 37 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen können. Huber: "Damit könnten wir rund 10.000 Haushalte mit vier Personen mit Strom versorgen - das entspricht dem privaten Stromverbrauch einer Stadt wie Freising." Zudem könnten rund 65 Hektar stillgelegte Deponieflächen wieder sinnvoll genutzt werden. Huber: "Unsere Aktion ?Alte Lasten - Neue Energien? verspricht doppelten Gewinn: Es wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zum Flächenrecycling. Verloren geglaubte Flächen gewinnen an neuer Strahlkraft."

Der Freistaat plant, ab 1. August 2012 die Nutzung von stillgelegten Deponien und Altlastenflächen zu Photovoltaikstandorten mit zwei Millionen Euro jährlich zu fördern. "Die Betreiber haben höhere Planungs- und Baukosten, wenn sie eine alte Deponie in einen neuen Solar-Standort umwandeln", betonte Huber. "Mit unserem Förderprogramm wollen wir den finanziellen Mehraufwand abfedern." Die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern mbH (GAB) soll das Förderprogramm umsetzen.



Noch im Sommer werden Machbarkeitsstudien zu 40 stillgelegten Landkreisdeponien und in der zweiten Jahreshälfte zu gemeindeeigenen Altlasten vorliegen. Weitere Informationen unter www.oekoenergie.bayern.de


Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 (0)89 9214 - 00
Fax +49 (0)89 9214-2266
E-Mail: poststelle@stmug.bayern.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Niebel in Brasilien: 'Klima­wandel und Land­de­gra­dierung treffen besonders Menschen in Ent­wick­lungs­ländern' Leitlinien zur weiteren Minimierung von Transfettsäuren in Lebensmitteln vorgestellt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.06.2012 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 663562
Anzahl Zeichen: 2991

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 357 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Huber: Öko-Potential verloren geglaubter Flächen nutzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Tierschutz: Huber: Tiere zu Weihnachten nicht unüberlegt verschenken - Zum Tierschutz gehört Verantwortungsbewusstsein / Tipps für Haltung exotischer ...
Haustiere sind beliebte Geschenke - gerade zu Weihnachten. Die Anschaffung von Haustieren sollte aber nur nach reiflicher Überlegung erfolgen. Das betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Infoflyers zur Haltung von Reptilien im privaten

Huber: Ausgezeichnetes kommunales Umweltengagement stärkt Klimaschutz in Bayern ...
European Energy Award an zwei bayerische Kommunen verliehen Der Freistaat Bayern und seine Kommunen arbeiten Hand in Hand für einen erfolgreichen und konsequenten Klimaschutz. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber bei der Verleihung des European Energy Awards an die Gemei

Huml: Bayern verstärkt Diabetes-Prävention ...
Zuckererkrankungen 2014 Jahresschwerpunktthema Weltdiabetestag am 14. November "Leben Sie gesund - mit und ohne Diabetes! Achten Sie auf regelmäßige Bewegung und gute Ernährung." Dies betonte die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml anlässlich des Weltdiabetestags am


Weitere Mitteilungen von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG)


Für die Hand des Lehrers: aid-Material für kompetenzorientierten Unterricht ...
(aid) - Internet und Fernsehen bestimmen heute immer mehr unser Lebensumfeld und das unserer Kinder. Regen und Sonne, Pflanzen und Tiere sind dort aber nur virtuell erfahrbar. Der Bezug zur Wirklichkeit geht immer mehr verloren. Hier eröffnet das neue aid-Unterrichtsmaterial zum Thema Landwirtsch

HIPP-Zuckergranulat-Tees sind keine Apfelschorle: aid-Empfehlungen falsch ausgelegt ...
(aid) - Foodwatch verleiht HIPP den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge seiner Zuckergranulat-Tees. HIPP weist in einer internen Stellungnahme an foodwatch die Vorwürfe zurück: Man befolge die Empfehlungen des aid Infodienst e.V., Bonn, aus "Das beste Essen für K

Welch ein Aufwand für so ein mageres Ergebnis! ...
Gemeinsame Pressemitteilung von DNR/Forum Umwelt und Entwicklung/VENRO Rio de Janeiro, 20. Juni 2012 ? Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und das Forum Umwelt Entwicklung bewerten den bisherigen Verlauf des Rio+20

Bund-Länder-Bildungsbericht warnt vor Betreuungsgeld - GRÜNE: Bildungspolitische Irrfahrt stoppen ...
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die Landesregierung in der Pflicht, das Betreuungsgeld zu verhindern. Heute wurde der Bildungsbericht von Bund und Ländern veröffentlicht, der vor der Einführung warnt. "Das Betreuungsgeld ist das völlig falsche Instrument. Es setzt i

Leitlinien zur weiteren Minimierung von Transfettsäuren in Lebensmitteln vorgestellt ...
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) haben heute ihre gemeinsame Initiative im Hinblick auf die "Leitlinien zur Minimierung von Transfettsäuren in Lebensmitteln" vorgeste


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z