Molycorp schließt Firmenübernahme von Neo Material Technologies ab
Das US ansässige Unternehmen Molycorp (NYSE:MCP) hat die Übernahme des kanadischen Seltene Erden Unternehmens Neo Material Technologies (TSX:NEM) abgeschlossen und so ein integriertes, ein auf der mine-to-magnets Strategie basierendes, Unternehmen der Seltene Erden ins Leben gerufen.
Teil des Abschlusses ist, dass Molycorp nun Seltene Erden in Kalifornien abbauen und sie in Einrichtungen weltweit zu Oxyden und Legierungen verarbeiten kann. Zudem kann Molycorp, als Teil der Neo Übernahme, ummantelte Seltene Erden Magneten über Neo's Tochterfirma Magnequench produzieren.
Durch das ca. 1.17 Milliarden schwere Geschäft hat Molycorp Zugang zu Neo's Patenten und, wie der Nachrichtendienst Reuter berichtet, unterstützt das Unternehmen in China, wo Neo geschäftlich tätig ist.
?Wir glauben, dass diese Übernahme eine win-win Situation darstellt? sagte der Byron Capital Marktes Analyst Jon Hykawy in einer Mitteilung an die Kunden letzten Monat. ?Es sollte nicht nur den Gewinn von Molycorp bedeutend steigern, sondern auch das start-up Risiko durch Molycorps eigene Aufbereitungseinrichtung vermindern.? Das Unternehmen erwartet durch die Übernahme eine Zunahme der Gewinne und des Cash-flow.
Quelle: Institut für Seltene Erden und Metalle e.V. www.institut-seltene-erden.org
Institut für Seltene Erden und Metalle e.V.
Die Weltwirtschaft ist abhängig vom Öl. Das ist spätestens in den Ölkrisen 1973 und 1979 klar geworden. Im selben Maße, wie das Bewusstsein um die Knappheit dieser Ressource wächst, steigt auch ihr Preis.
Weitgehend unbemerkt sind wir allerdings längst in eine zweite Abhängigkeit geraten ? von den so genannten Seltenen Erden: Diese 17 schwer zu beschaffenden Metalle werden in zahlreichen High-Tech-Bereichen benötigt, von Handys und LED-Fernsehern über die moderne Medizin bis zu Elektro- und Hybridmotoren, welche die Mobilität vom Öl lösen sollen. Seltene Erden zählen heute zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt.
Größter Lieferant der unverzichtbaren Elemente ist mit weitem Abstand China. Und ähnlich wie die arabischen Staaten beim Öl hat die Volksrepublik damit den Markt in der Hand. In der Vergangenheit hat China die Exportquoten für Seltene Erden bereits drastisch gesenkt, eine weitere Reduktion wurde für die nahe Zukunft angekündigt. Grund für diese Monopolstellung ist unter anderem, dass China bislang beim Abbau nicht auf Umweltverträglichkeit geachtet hat. Luft, Boden und Wasser wurden rücksichtslos verschmutzt.
Um zum einen diese Abhängigkeit von chinesischen Exporten zu brechen und zum anderen einen sauberen Abbau zu fördern, wurde das Institut für Seltene Erden gegründet. Wir verstehen uns als Beratungsstelle und Netzwerkplattform und bieten neben umfassenden Informationen über Seltene Erden auch professionelle Research Analysen zu Vorkommen, Abbauprojekten und Aktienanlagen. Ziel des Instituts ist es, Lieferanten, Abnehmer und Investoren zusammenzuführen, um die wirtschaftskritische Ressource Seltene Erden auch außerhalb Chinas zu erschließen.
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Institut für Seltene Erden und Metalle e.V.
Die Weltwirtschaft ist abhängig vom Öl. Das ist spätestens in den Ölkrisen 1973 und 1979 klar geworden. Im selben Maße, wie das Bewusstsein um die Knappheit dieser Ressource wächst, steigt auch ihr Preis.
Weitgehend unbemerkt sind wir allerdings längst in eine zweite Abhängigkeit geraten ? von den so genannten Seltenen Erden: Diese 17 schwer zu beschaffenden Metalle werden in zahlreichen High-Tech-Bereichen benötigt, von Handys und LED-Fernsehern über die moderne Medizin bis zu Elektro- und Hybridmotoren, welche die Mobilität vom Öl lösen sollen. Seltene Erden zählen heute zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt.
Größter Lieferant der unverzichtbaren Elemente ist mit weitem Abstand China. Und ähnlich wie die arabischen Staaten beim Öl hat die Volksrepublik damit den Markt in der Hand. In der Vergangenheit hat China die Exportquoten für Seltene Erden bereits drastisch gesenkt, eine weitere Reduktion wurde für die nahe Zukunft angekündigt. Grund für diese Monopolstellung ist unter anderem, dass China bislang beim Abbau nicht auf Umweltverträglichkeit geachtet hat. Luft, Boden und Wasser wurden rücksichtslos verschmutzt.
Um zum einen diese Abhängigkeit von chinesischen Exporten zu brechen und zum anderen einen sauberen Abbau zu fördern, wurde das Institut für Seltene Erden gegründet. Wir verstehen uns als Beratungsstelle und Netzwerkplattform und bieten neben umfassenden Informationen über Seltene Erden auch professionelle Research Analysen zu Vorkommen, Abbauprojekten und Aktienanlagen. Ziel des Instituts ist es, Lieferanten, Abnehmer und Investoren zusammenzuführen, um die wirtschaftskritische Ressource Seltene Erden auch außerhalb Chinas zu erschließen.
Datum: 21.06.2012 - 15:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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