Hamburger Senat will Mittel für Kinder- und Jugendsuchtzentrum am UKE kürzen
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Sperrfrist: 25.06.2012 16:00
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Der Hamburger Senat will die Fördermittel für das Deutsche Zentrum
für Suchtfragen des Kinder-und Jugendalters (DZSKJ) am
Universitätskrankenhaus Eppendorf massiv kürzen. Das berichtet das
"Hamburg Journal" im NDR Fernsehen am Montag (25. Juni) um 19.30 Uhr.
Nach Informationen des "Hamburg Journals" sollen die finanziellen
Mittel für das bundesweit bekannte Institut um zwei Drittel
schrumpfen. Bislang wurde das Zentrum mit 288 000 Euro jährlich
gefördert. Bis 2015 soll der Betrag auf 100 000 Euro sinken.
Am Vorabend des Internationalen Anti-Drogen-Tags (26. Juni)
kritisiert der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Rainer Thomasius, die
Sparpläne. "Unsere Leuchtturmfunktion in Deutschland könnten wir
nicht mehr ausfüllen. Eine suchtfreie Kindheit und Jugend ist ein
zentrales gesellschaftliches Anliegen", so Prof. Thomasius. Der Senat
setze bisherige Erfolge und die bundesweite Vorreiterrolle des
Suchtzentrums aufs Spiel.
Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kinder-und Jugendalters
(DZSKJ) untersucht seit vielen Jahren mit groß angelegten Studien das
Suchtverhalten von Kindern und Jugendlichen. Neben den Folgen des
Konsums von Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen erforscht das
Institut auch die Konsequenzen von Online-Sucht.
Zu diesem Thema sendet das "Hamburg Journal" am Montagabend um
19:30 ein Live-Interview mit Professor Thomasius.
Weitere Informationen unter www.NDR.de/hamburg
25. Juni 2012
Pressekontakt:
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NDR Presse und Information
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Datum: 25.06.2012 - 16:00 Uhr
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