Innenstaatssekretär Gerhard Eck: Einführung des Digitalfunks in Bayern entwickelt sich positiv
ID: 668912
Innenstaatssekretär Gerhard Eck: Einführung des Digitalfunks in Bayern entwickelt sich positiv
Kostenentwicklung bei normalen Basisstationen im Bundesdurchschnitt
"Wir stehen anderen Ländern bei der Einführung des Digitalfunks nicht nach. Das Projekt entwickelt sich sehr gut. Die Einsätze während des Champions League-Spiels FC Bayern München gegen FC Chelsea oder bei anderen Großveranstaltungen haben gezeigt, dass der Digitalfunk ein großer Qualitätsfortschritt ist und im Echtbetrieb erfolgreich eingesetzt werden kann." Das sagte Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck heute zur aktuellen Diskussion um die Einführung der Digitalfunks in Bayern. Eck betonte, dass man in Bayern großen Wert auf die Sicherheit in den Bergregionen lege und dort auch in unzugänglichen Gebieten eine gute digitale Funkversorgung erreichen wolle. "Wir wollen unbedingt hohe Sicherheitsstandards auch für unsere Wanderer, Bergsteiger und Skifahrer sowie die Rettungskräfte in den Alpenregionen Bayerns." Die höheren Kosten dafür müsste man gesondert betrachten. Zudem sei laut Eck auch zu berücksichtigen, dass Bayern das Digitalfunknetz für die Alarmierung der Feuerwehren und Rettungskräfte nutzen wolle und dadurch Investitionen in ein separates Alarmierungsnetz entbehrlich würden.
Zur Kostenerhöhung verwies Staatssekretär Eck darauf, dass Bayern seri-öse Haushaltsvorsorge betreibe und daher die Gesamt- und Betriebskosten des Projekts von 2007 bis 2021 darstelle. Kostenerhöhungen hätten sich weniger bei den Investitionen als vielmehr bei den betrieblichen Aufwänden ergeben. Zu berücksichtigen sei auch, dass Bayern mit fast 1.000 Standorten rund ein Viertel aller Standorte in Deutschland stelle. Prozentuale Kostensteigerungen, die auch andere Bundesländer zu stemmen hätten und die bei Großprojekten manchmal nicht zu vermeiden seien, fielen deshalb bei den absoluten Zahlen naturgemäß höher aus als in anderen Ländern. Zu der in der Presse kolportierten Kritik des Obersten Rechnungshofes an der Finanzpolitik beim Digitalfunk versprach der Staatssekretär, offene Fragen und Kritikpunkte ausführlich zu beantworten und organisatorische Entscheidungen zu begründen: "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", so Eck. Eck: "Bis zum Jahr 2007 verhandelte der Bund über den Aufbau des Digitalfunks. Erst im Frühjahr 2007 und damit lange nach der Fußball-Weltmeisterschaft wurde mit dem Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern geregelt, dass die Verantwortung für den Aufbau des Digitalfunks teilweise an die Bundesländer und damit auch an Bayern überging. Erst ab diesem Zeitpunkt konnte Bayern mit seiner Arbeit beginnen."
Ziel ist, ein mit allen Hilfsorganisationen abgestimmtes System in Bayern einzuführen. Dazu gehöre auch, dass künftig die Alarmierung der Einsatzkräfte mittels Digitalfunk erfolgen werde. Dies spare Investitionen in ein separates Alarmierungssystem, wie dies zum Beispiel in anderen Bundesländern der Fall sei. Andererseits habe unter anderem auch diese Entscheidung zur Folge, dass das Netz besonders sorgfältig und flächendeckend aufgebaut und qualitativ hochwertig betreut werden müsse. Die Kosten hierfür seien aber eine gute Investition für die Sicherheit im Freistaat Bayern.
Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2108
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.06.2012 - 18:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 668912
Anzahl Zeichen: 3561
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 414 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Innenstaatssekretär Gerhard Eck: Einführung des Digitalfunks in Bayern entwickelt sich positiv"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bayerisches Staatsministerium des Innern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
15 bayerische Polizisten aus Afghanistan zurückgekehrt - Innenminister Joachim Herrmann verleiht 'Afghanistan-Spange' in Silber: "Wichtiges Engagement zum Aufbau einer rechtsstaatlichen afghanischen Polizei" - soll auch nach 2014 fortgesetzt werden Bayerns Innenminister Jo
Neubau für Sicherungsverwahrte ...
Innenstaatssekretär Eck und Justizministerin Merk beim Richtfest für den Neubau für Sicherungsverwahrte in der Justizvollzugsanstalt Straubing: "Freistaat Bayern investiert 24 Millionen Euro, um hochgefährliche Straftäter verfassungskonform verwahren zu können" Das Bundesverfas
Benefiz-Neujahrskonzert des Bayerischen Polizeiorchesters zum 35-jährigen Jubiläum der Bayerischen Polizei-Stiftung - Erinnerung an die Einladung ...
Das Bayerische Staatsministerium des Innern erinnert freundlich an folgenden Termin: Die Bayerische Polizei-Stiftung wurde im Jahr 1977 gegründet. Sie unterstützt Polizeibeamte sowie deren Familien, die im Dienst für die Allgemeinheit zu Schaden gekommen sind. Seit ihrer Gründung hat die B
Weitere Mitteilungen von Bayerisches Staatsministerium des Innern
10 Jahre Internationaler Strafgerichtshof ? sexualisierte Kriegsgewalt darf kein Randthema bleiben! ...
medica mondiale fordert gezielte Strafverfolgung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten Köln, 27. Juni 2012. Zum 10. Jahrestag des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) in Den Haag am 1. Juli fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale dringend einen Paradigme
?Landesregierung muss Breitband-Strategie ändern? ...
Zu den gestern vorgestellten Ergebnissen des (N)Onliner Atlas 2012 äußert sich der medienpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 900/DIE GRÜNEN, Sören Herbst: "Es war abzusehen, dass Sachsen-Anhalt wieder auf dem letzten Platz landet, was die Verfügbarkeit von Breitband-
Minister Reinholz begrüßt 1,5-millionste Besucherin am Baumkronenpfad im Hainich ...
Zwei Jubiläen in drei Tagen ? der Nationalpark Hainich hat erneut Grund zum Feiern. Am Montag jährte sich zum ersten Mal die Ernennung zum UNESCO-Weltnaturerbe, heute konnte Umweltminister Jürgen Reinholz die 1,5-millionste Besucherin des Baumkronenpfads begrüßen. Simone Philips aus Schleswig
Rüstungsexporte bedürfen größerer Transparenz und Kontrolle ...
Zur heute beschlossenen öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses zum Thema "parlamentarische Kontrollmöglichkeiten von Rüstungsexporten" erklärt der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Technologie der SPD-Bundestagsfraktion Klaus Barthel: Die Rüstu




