Rheinische Post: Unsinn Elterngeld
ID: 668992
Die Absicht, mit der 2007 das Elterngeld eingeführt wurde, war
ehrenwert: Die Regierung wollte mehr berufstätige Frauen anreizen,
Kinder zu bekommen, und so die Geburtenrate erhöhen. Doch die Zahlen
des Statistischen Bundesamtes bestätigen nun, was Kritiker von Anfang
an befürchteten: Das Elterngeld ist kein geeignetes Mittel zur
Familienförderung, sondern eine überflüssige Subvention, die zu
unerwünschten Mitnahmeeffekten und unnötigen Belastungen für die
Steuerzahler führt. Familienministerin Kristina Schröder mag es als
Erfolg für die Gleichberechtigung feiern, dass immer mehr Väter
Elterngeld beantragen. Doch die Tatsache, dass die Mehrheit der Väter
nur zwei Monate zu Hause bleibt, legt einen anderen Schluss nahe: Die
Väter wollen lediglich die Bedingung dafür erfüllen, dass das Paar
seinen Anspruch auf 14 Monate Elternzeit ausweiten kann. Das lohnt
vor allem für Besserverdienende, entsprechend stark nutzen sie es.
Für die einzelne Familie ist es rational, das staatliche Geschenk
mitzunehmen. Gesamtgesellschaftlich ist es Verschwendung. Besser wäre
es, die Kinderbetreuung auszubauen und für flexible Arbeitszeiten zu
sorgen. Die Mängel hier schrecken viele berufstätige Frauen ab, sich
für Kinder zu entscheiden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2012 - 21:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 668992
Anzahl Zeichen: 1531
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Unsinn Elterngeld"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schwäbische Zeitung: Merkel bleibt sich treu - Leitartikel ...
Sparkanzlerin Merkel hält Kurs: Deutschland sagt weiter Nein zur Vergemeinschaftung von EU-Schulden. Damit wird ein bahnbrechender Erfolg des heute beginnenden EU-Gipfels auf Kosten Deutschlands unwahrscheinlich. Doch es wird Fortschritte geben in Brüssel, die vor allem dem kleinen Koalitio
Badische Neueste Nachrichten: Gewaltige Risiken ...
Aller guten Dinge sind drei. Zum dritten Mal unternimmt ein Finanzminister den ehrgeizigen Anlauf, langfristig einen Haushalt ohne neue Schulden vorzulegen und sogar einen Überschuss zu erwirtschaften, ein Kunststück, das zuletzt Franz Josef Strauß im Jahre 1969 gelang. 2016 soll es nach den V
Badische Neueste Nachrichten: Ein Heimspiel ...
Es ist der fulminante Abschluss eines langen Abstimmungsmarathons: Bei der Vorwahl der Republikaner in Utah holte Mitt Romney 93 Prozent der Stimmen. Zwar hatte der Präsidentschaftsbewerber schon vor der Abstimmung im Mormonen-Staat die nötige Zahl von Wahlmännerstimmen zusammen, aber der Tri
Rheinische Post: Integration läuft = Von Eva Quadbeck ...
Es ist kein Geheimnis, dass Sprache, Bildung und ein Arbeitsplatz der Schlüssel zur Integration von Zugewanderten ist. Hier haben Erwachsene und Kinder mit ausländischen Wurzeln in den vergangenen Jahren ordentlich aufgeholt. Das ist ein positiver Trend, die Wegstrecke zur Integration der groÃ




