Beitragssatz Rentenversicherung
ID: 672868
Beitragssatz Rentenversicherung
Hamstern auf Kosten der Beitragszahler
Mit der prall gefüllten Nachhaltigkeitsreserve, das sind die Rücklagen der Rentenkasse, kann der Beitragssatz zur Rentenversicherung auch bei schwächelnder Konjunktur stabilisiert werden. Statt weitere Überschüsse zu horten, sollten die Beitragszahler ? Arbeitnehmer und Arbeitgeber ? entlastet werden.
Nach dem Willen der SPD-Oberen sollte der Beitragssatz zur Rentenversicherung im nächsten Jahr bei 19,6 Prozent bleiben ? auch wenn überlaufende Rentenkassen ein Absenken bis auf 19 Prozent erlauben. Es mache keinen Sinn, den Beitragssatz erst zu senken, um ihn dann bei schwächelnder Konjunktur oder in ein paar Jahren wieder zu erhöhen, lässt sich SPD-Chef Gabriel zitieren.
Doch genau dafür wurde die Nachhaltigkeitsreserve, die bis 2003 treffender Schwankungsreserve hieß, bis auf das 1,5-Fache einer Monatsreserve aufgestockt. Sie soll genutzt werden, um den Beitragssatz im konjunkturellen Abschwung zu verstetigen. Für eine zusätzliche Reserve fehlt der Rentenkasse aber das Mandat ? aus guten Gründen:
- Wenn der Beitragssatz erhöht wird, um der klammen Rentenkasse aus der Misere zu helfen, muss der Beitragszahler auch entlastet werden, wenn die Kasse überläuft.
- Außerdem verliert der Beschäftigungsboom derzeit an Fahrt. Eine Entlastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sorgt für ein positives Signal.
- Die Rentenversicherung ist keine Kapitalsammelstelle. Anderenfalls müsste man sie, wie andere Finanzintermediäre auch, der Aufsicht unterstellen.
Dr. Jochen Pimpertz
Telefon: 0221 4981-760
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 03.07.2012 - 15:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 672868
Anzahl Zeichen: 2198
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 284 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Beitragssatz Rentenversicherung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die ehemalige Autostadt Detroit hat umgerechnet mehr als 15 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Jetzt ist die Stadt bankrott. Droht deutschen Kommunen Ähnliches? Immerhin stehen viele tief in der Kreide: Insgesamt betrug der Schuldenberg aller Städte und Gemeinden am Ende des ersten Quartals 20
Der Lohn der guten Tat ...
Das Thema nachhaltiges Wirtschaften gewinnt für deutsche Immobilienunternehmen zunehmend an Bedeutung. Das hat eine Studie ergeben, die im Frühjahr 2013 gemeinsam von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem Kompetenzfeld Immobilienökonomik beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) durchg
Mehr Binnenmarkt, mehr Wachstum ...
Gelingt es, den Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union weiter zu liberalisieren, könnte dies helfen, die Krise in der Eurozone besser in den Griff zu bekommen. Denn ein starker Binnenmarkt führt zu mehr Wettbewerb, höherem
Weitere Mitteilungen von Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
EU-Studie bestätigt Handlungsbedarf für faire Praktika ...
Zur Studie der Europäischen Kommission zum Thema Praktika erklärt der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz: Die EU-Studie bestätigt die Sorge, dass Praktika unzureichend geregelt sind. Die Autoren stellen fest, dass Praktikantinnen und Praktikan
Rentenzugangsalter in der EU: Hände weg von der Rente mit 67 ...
Eine EU-weit einheitliche Regelaltersgrenze macht wenig Sinn. In Deutschland ist die Rente mit 67 angesichts der demografischen Veränderungen unverzichtbar, während die Probleme unserer Nachbarländer auch andere Lösungen erlauben. Im Zuge von Schuldenkrise und Eurorettung macht der Ruf nach
BFH: Vorerst keine Zusammenveranlagung für eingetragene Lebenspartner ...
Bisher können nur Eheleute die Zusammenveranlagung und damit den günstigeren Splittingtarif bei ihrer Einkommensteuerveranlagung erhalten. Gerade dann, wenn nur einer der Ehepartner berufstätig ist oder große Einkommensunterschiede zwischen den beiden Ehepartnern bestehen, wirkt sich der Splitti
Prinz von Preussen Grundbesitz AG informiert: Baubeginn"The Metropolitan Gardens" ...
(ddp direct) Bonn/Berlin. Der Bau von ?The Metropolitan Gardens? in Berlins noblem Villenviertel Dahlem hat begonnen, das meldet stolz die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn. ?Wir starten aktuell mit dem Bau der ersten 76 von insgesamt 200 Dahlem-Finest-Living-Wohnungen in einem der wohl intere




