Neue OZ: Kommentar zu Kunst / Documenta / Afghanistan
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Eine Außenstelle in Kabul? Im Kontext der Kunst klingt das
zunächst nach einer fixen Kuratorenidee, nach einem modischen
Nice-to-have der Kulturschickeria. Die Documenta 13 entfaltet damit
hingegen nicht nur in Kassel ihre Brisanz. Sie bringt Kunst dorthin,
wo sie über Jahre keine Chance hatte, in ein Gebiet des Krieges und
der religiös motivierten Intoleranz.
Kunst besteht dort den härtesten Wirklichkeitstest, wo die bloße
Existenz von Bildern provoziert und die Vorstellung, es könne mehr
als eine Lesart des Lebens geben, zur tödlichen Herausforderung
avancieren kann. Die Documenta liefert keinen Kulturkitt für ein Land
voller Risse, sondern etabliert Werkstätten, in denen selbstständiges
Denken und Gestalten geübt werden können.
Das Konzept der Kunstschau führt vor allem in überraschender
Parallele zusammen, was denkbar weit voneinander entfernt zu sein
scheint. Kassel und Kabul: Sie eint das Schicksal der
Kriegszerstörung, das Erbe des Fanatismus. Der erhellende Vergleich
trifft, und macht demütig.
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Datum: 03.07.2012 - 22:00 Uhr
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