Bundesrat winkt mangelhaftes Gesetz durch
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VKD: Eine Möglichkeit, die Lage der Krankenhäuser deutlich zu verbessern, wurde vertan
Die Vorschläge des Gesundheitsausschusses bezogen sich u.a. auf eine vollständige Refinanzierung der Tarifsteigerungen, die Einführung eines vollen Kosten-Orientierungswertes als neue, gerechte, Basis für die Budgetentwicklung der Kliniken sowie gesenkte und abgestaffelte Abschläge für mit den Krankenkassen vereinbarte Mehrleistungen der Krankenhäuser. Alles Forderungen, die vom VKD ebenfalls erhoben werden.
Nach Bekanntwerden der Vorschläge hatte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr den Ländern in einem Brief gedroht, das gesamte Gesetz platzen zu lassen, falls diese es an den Vermittlungsausschuss verwei-sen würden. In diesem Fall, so Bahr, würde den Kliniken auch die vorgesehene anteilige Refinanzierung der Tariferhöhungen nicht mehr gewährt werden. Auf solche Weise Druck auszuüben, offenbart ein zumindest eigenartiges Verständnis von Demokratie, so Asché. Nachweislich das belegen mehrere aktuelle Studien stehen viele Krankenhäuser inzwischen mit dem Rücken zur Wand. Die Länder haben über Jahre wesentlich diesen Zustand mit befördert, indem sie ihre gesetzliche Pflicht zur Finanzierung der Investitionskosten der Kliniken immer stärker vernachlässigten. Sie hätten wenigstens hier ihr Gewicht stärker in die Waagschale werfen können.
Der VKD erwartet jetzt, dass zumindest die beschlossenen Finanzierungshilfen sehr schnell in die Fallpau-schalen einfließen. Sie werden allerdings bei Weitem nicht ausreichen. Es bleiben Finanzierungslasten, die vor allem kleine Kliniken an den Rand der Insolvenz bringen, befürchtet Peter Asché.
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Datum: 09.07.2012 - 13:05 Uhr
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