Rheinische Post: Zerrissenes Israel

Rheinische Post: Zerrissenes Israel

ID: 682405
(ots) - Ein Kommentar von Matthias Beermann:

Nur zwei Monate nach ihrer Bildung steht Israels
Regierungskoalition bereits vor dem Aus. Dabei hatte das breite
Bündnis zwischen der liberalen Kadima-Partei und dem
rechtsgerichteten Likud erstmals seit vielen Jahren Hoffnungen auf
einen Reformkurs in Israels notorisch zerstrittener Politik genährt.
Nun, so scheint es, scheitert die Koalition der Vernunft an einer der
ewigen Streitfragen des jüdischen Staates: der Wehrgerechtigkeit.
Dahinter verbirgt sich freilich eine noch viel brisantere Frage: jene
nach dem Verhältnis von Religion und Staat. Der Streit über
Freistellung tiefreligiöser Juden vom Armeedienst ist nur die Spitze
des Berges von Konflikten, die sich in dem kleinen Land zwischen
streng orthodoxen und weltlich orientierten Bürgern angehäuft hat.
Konflikte, die jetzt eine Regierungskoalition spalten, morgen aber
womöglich den gesamten Staat. Israel, das zeigen auch die sozialen
Proteste der vergangenen Tage, ist in einer schwierigen Lage. Die
innere Zerrissenheit der Gesellschaft könnte sich zu einer ernsten
Gefahr für das Land auswachsen, ebenso groß wie die Bedrohung durch
den Iran. Gegen äußere Feinde haben die Israelis immer
zusammengestanden; jetzt müssen sie beweisen, dass sie auch weiter
zusammenleben wollen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mittelbayerische Zeitung: Trübe Aussicht Rheinische Post: Zeit für Reform des Föderalismus
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.07.2012 - 19:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 682405
Anzahl Zeichen: 1563

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 184 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Zerrissenes Israel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


NRZ: Armes Bayern - ein Kommentar von JAN JESSEN ...
Es muss der bayerischen CSU schon arg vor dem Landtagswahltermin 2013 grausen, wenn die Landesregierung jetzt gerichtlich gegen eigene Beschlüsse zu Felde zieht. Bis 2019 wird nicht an der Systematik des Länderfinanzausgleichs gerüttelt - so haben es die Bayern vor elf Jahren mitbeschlossen u

Rheinische Post: Zeit für Reform des Föderalismus ...
Ein Kommentar von Michael Bröcker: Nehmen wir mal die gewohnt derbe bayerische Rhetorik beiseite, dann fällt es schwer, dem Anliegen der CSU zu widersprechen. Der Länderfinanzausgleich muss reformiert werden. Dass die große Mehrheit der Nehmerländer (zwölf!) dies anders sieht als die dre

Mittelbayerische Zeitung: Trübe Aussicht ...
Von Christian Kucznierz Eine schnelle Lösung für Syrien kann es nicht mehr geben. Ein militärisches Eingreifen der internationalen Staatengemeinschaft ist nicht möglich, solange Russland an seinem Nein festhält. Die USA werden sich nicht in einen neuen Krieg hineinziehen lassen - schlie

Mittelbayerische Zeitung: Seehofers Klage ...
Von Christine Schröpf Was soll der Aufschrei? Bayern zieht zu Recht vor das Bundesverfassungsgericht. Warum soll dem Freistaat verboten sein, was viele andere Institutionen oder Parteien zum Klären vom Grundsatzfragen ganz selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen? Bei allen Risiken,


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z