Weiße Dachflächen könnten den Klimawandel verlangsamen

Weiße Dachflächen könnten den Klimawandel verlangsamen

ID: 683007

Speicherung von CO2 in der Erde, Wolkenimpfung mit Silberjodid oder Nano-Scheiben im All zur Reflektion des Sonnenlichts: Viele der im Rahmen des Geo Engineering diskutierten Maßnahmen gegen die Erderwärmung sind unerforscht oder wirken utopisch. Dabei gäbe es eine ganz einfache Idee, die sich leicht und einfach umsetzen ließe: Gebäude mit weißen statt mit konventionell roten oder dunklen Dachflächen. Was aber macht die Politik? Statt die Idee zu fördern, stehen die Bauämter dem Ansatz skeptisch gegenüber. An diesem Widerstand droht aktuell ein weißes Klimaschutz-Dach des Ökohaus-Pioniers Baufritz zu scheitern. Statt alte Baustrukturen zu bewahren, bräuchte der Klimaschutz aber eher zukunftsweisende Entscheidungen



Innovatives Klimaschutz-Dach auf einem wohngesunden Baufritz Voll-Werte-HausInnovatives Klimaschutz-Dach auf einem wohngesunden Baufritz Voll-Werte-Haus

(firmenpresse) - Warum wird eine umweltpolitisch sinnvolle Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz nicht von der Politik gefördert?

Weiße Dachflächen könnten durch ihren Albedo-Effekt das Aufheizen von Städten wesentlich verlangsamen – und das ohne fragwürdige Nebenwirkungen oder Folgen für die Umwelt. Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigt dies: Durch weiße Dächer sinkt in heißen Sommermonaten in New York City die Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad.* Auch hiesige Experten wie z. B. Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology befürworten die Initiative: „Die weißen Dächer sind die einzige Idee im Rahmen des Geo Enginering, bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt“, erklärt Emeis. Die deutsche Politik fördert dagegen umweltpolitisch fragwürdige Versuche wie z. B. das Abspeichern von CO2 aus Kohlekraftwerken in die Erde.

Richtig deutlich wird diese Diskrepanz anhand eines konkreten Beispiels: In der Gemeinde Babenhausen im Allgäu wurde ein Ökodesignhaus mit einem weißen Dach geplant und gebaut, aber vom Landratsamt aus Gründen des homogenen Erscheinungsbilds zunächst nur für ein Testjahr genehmigt: Es seien nur rote Dächer erlaubt. Bei anderen Häusern in Ortsrandlage durften dagegen schwarzgedeckte Dachflächen realisiert werden – zwar mit Auflagen, aber zeitlich unbeschränkt. „Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Das versteht auch der lokale Bürgermeister Otto Göppel nicht: „Das ist natürlich schon unlogisch.“ Göppel wie auch der Gemeinderat unterstützen das weiße Dach und damit die Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz, ein für seine nachhaltigen Konzepte und Innovationen mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen.

In den nächsten Wochen fällt das Landratsamt die Entscheidung, ob das weiße Dach dauerhaft bleiben darf: Ein unnötiges Hin- und Her, das Bauherren massiv verunsichert. Warum zögern Bundes- und Landespolitik, diese revolutionäre Idee intensiver und gezielter zu fördern?



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Traditionswerte mit neustem technischen Know-how und intensiver Forschung. Das Allgäuer Unternehmen gilt als Pionier für ökologisches und nachhaltiges Bauen und verbaut ausschließlich natürliche, schadstoffgeprüfte Materialen. Über 40 Tonnen CO2 werden in jedem Baufritz-Holzhaus gespeichert. Dieser Wert entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-Fahrzeuges in 20 Jahren bei 10.000 km Jahresleistung. Baufritz gehört zu den modernsten und forschungsfreudigsten Holzhaus-Unternehmen Europas. Zahlreiche Auszeichnungen und Patente, einige davon sogar weltweit bestätigen dies.



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Datum: 18.07.2012 - 14:58 Uhr
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