Neuer ADAC Test Auto-Klimaanlagen / Automatische Kälte ist die Beste / Moderne Klimakompressoren sind sparsamer als früher
ID: 683505
deutlich weniger Sprit als halbautomatische oder manuelle Systeme. In
einem neuartigen Testverfahren hat der ADAC untersucht, wie viel
Kraftstoff die unterschiedlichen Klimaanlagensysteme tatsächlich
verbrauchen und wie ein Auto kühl wird, ohne unnötig viel Sprit zu
verbrauchen.
Für einen geringen Spritverbrauch ist es wichtig, dass die
vollautomatische Klimaanlage möglichst autark - also im reinen
"Auto"-Modus - die Innenraumtemperaturen regelt. Dann kommen bei der
Tankrechnung nur Mehrkosten von fünf bis sechs Prozent dazu. Je nach
Außentemperatur ist eine Einstellung zwischen 21 und 23 Grad Celsius
sinnvoll. Halbautomatische Systeme, bei denen per Hand das Gebläse
eingestellt werden muss, verbrauchen leicht mehr, sind aber auch
günstiger in der Anschaffung. Bei manuellen Systemen wird im
Stadtverkehr und im Leerlauf überdurchschnittlich viel, dafür aber
außerhalb von Städten weniger verbraucht. Sie sind allerdings nicht
ganz so bedienerfreundlich. Hier ist wichtig, dass die Luftverteilung
auf die oberen Düsen eingestellt wird, denn einen "kühlen Kopf" und
wärmere Füße empfinden Menschen als behaglicher.
Durch geregelte Klimakompressoren haben sich die Mehrkosten für
ein kühles Auto im Vergleich zu früheren Jahren deutlich reduziert.
Im Test zeigte sich ein durchschnittlicher Mehrverbrauch von rund 10
bis 15 Prozent über alle Systeme hinweg. Wer in der Stadt unterwegs
ist, muss mit rund 20 Prozent Tankzuschlag rechnen (0,54 Liter/100
Kilometer). Außerhalb der Ortschaften (100 km/h durchschnittliche
Geschwindigkeit) fällt die Kühlung mit sechs Prozent zusätzlichem
Sprit verhältnismäßig weniger ins Gewicht (0,3 Liter/100 Kilometer).
Prozentual wird im Leerlauf am meisten verbraucht: Dann werden rund
70 Prozent mehr Kraftstoff zum Kühlen gebraucht (0,4 Liter in der
Stunde).
Neben der Klimaanlage gibt es noch weitere sinnvolle Mittel zum
Kühlen: Vor Fahrtbeginn mit offenen Fenstern erst durchlüften.
Darüber hinaus reduziert eine Wärmeschutzverglasung das Aufheizen von
Autos deutlich. Generell gilt: Desto mehr Fenster, desto mehr Wärme
dringt ins Innere. Wer allerdings glaubt, dass die Autofarbe eine
große Rolle beim Aufheizen spielt, der täuscht sich: Ob ein Auto eine
helle oder dunkle Lackierung hat, macht beim Temperaturanstieg nur
ein bis zwei Grad Celsius aus.
Hinweis an die Redaktionen:
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Fotomaterial an.
Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Unternehmenskommunikation
Dr. Bettina Hierath
Tel.: (089) 7676-2466
bettina.hierath@adac.de
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Datum: 19.07.2012 - 09:16 Uhr
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