Wie geht es weiter mit der Windenergie?
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Fachtagung windWERT am 28.8.2012über Finanzierung und Ertragsoptimierung

(PresseBox) - Mit der Neuordnung der Regionalpläne und der Ausweisung neuer Windkraft- Eignungsgebiete könnten in Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren über 1.000 neue Windenergieanlagen gebaut werden. Doch erneute Anhörungen sind notwendig, die Teilfortschreibung der Regionalpläne verzögert sich. Auch der Ausbau der Stromnetze geht nur langsam voran - ein weiterer Unsicherheitsfaktor für Projektierer und Betreiber.
Derzeit sind sich Branchenexperten nicht einig, ob diese Faktoren den Windkraftausbau nachhaltig hemmen. Denn auf der anderen Seite stehen die stabilisierenden Marktfaktoren: Die guten Windverhältnisse im Land zwischen zwei Meeren, die Einspeisevergütung plus möglicher Mehreinnahmen durch eine Direktvermarktung und ein innovatives, regionales Branchennetzwerk mit über 200 erfahrenen Unternehmen, die eine zeitnahe Realisierung von Projekten ermöglichen.
Die Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein bringt Vertreter der Finanz- und Versicherungswirtschaft mit Planern und Projektierern zusammen, um das Vertrauen in Erneuerbare- Energie-Projekte zu stärken und Problemlösungen aufzuzeigen. "Die Windenergie bietet nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit, in ländlichen Regionen für Wertschöpfung zu sorgen. Wir zeigen Finanzierungsmodelle und Möglichkeiten zur Ertragsoptimierung von Windpark-Projekten, damit der Windkraft-Ausbau kontinuierlich erfolgen kann", erklärt windcomm-Projektmanager Holger Arntzen. Er organisiert zum zweiten Mal die Fachtagung windWERT, die in diesem Jahr am 28. August im Kieler Schloss stattfindet. Über 150 Anmeldungen aus ganz Deutschland innerhalb weniger Tage verdeutlichen den Informationsbedarf der Branche.
Nach einem Grußwort des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig werden gleich zu Beginn der windWERT Vertreter der Landesplanung und des Umweltministeriums über den aktuellen Stand der Teilfortschreibung der Regionalpläne und die geplanten Neuregelungen der Ausgleichsflächenberechnung berichten. Des Weiteren werden umfassende Informationen über Möglichkeiten der Finanzierung, etwa durch Banken oder Bürgerbeteiligungsfonds vermittelt. Unter anderem konnte Lars Quandel, Vertriebsleiter Renewables, von der HSH Nordbank AG als Referent gewonnen werden. Über den richtigen Zeitpunkt für ein Repowering in bestehenden Windparks wird Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, als Vertreter eines großen Windpark-Projektierers in Schleswig-Holstein sprechen. Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz GmbH & Co. KG erklärt, welche Mehreinnahmen sich durch Direktvermarktung von Windstrom erzielen lassen.
Über besonders wirtschaftliche Techniken berichten Referenten der Max Bögl AG und des Windkraftanlagenherstellers Nordex. Die Max Bögl AG ist einer der größten Baukonzerne Deutschlands und hat Ende 2011 den Erbbaurechtsvertrag für ein Gelände am Rendsburg Port unterzeichnet, wo ab 2013 hochpräzise Betonsegmente für Windkraftanlagentürme gebaut werden sollen. Marcus Müller von der Nordex AG stellt Innovationen seiner Firma zur Verbesserung der Effizienz von Windkraftanlagen vor.
Die Fachtagung windWERT findet am Dienstag, 28. August 2012 im Kieler Schloss statt und bietet schon ab 9.00 Uhr bei einem kleinen Frühstück eine erste Chance zum Netzwerken.
Von 10 bis 16:30 Uhr folgen die Fachvorträge. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am "Kieler Branchenfokus: Windindustrie" der Kieler Wirtschaftsförderung KiWi Kiel GmbH. Ab 19.00 Uhr gibt es ein informelles Treffen der schleswigholsteinischen Windcommunity mit Energiewendeminister Dr. Robert Habeck und Energiestaatssekretärin Ingrid Nestle in der Brasserie des Kieler Schlosses. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Registrierung finden Sie unter www.windcomm.de.
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Datum: 19.07.2012 - 10:33 Uhr
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