e-mobil BW-Studie: Baden-Württemberg gilt als Schwergewicht beim Leichtbau
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Expertenumfrage sieht BW im internationalen Vergleich vorn und attestiert ein hohes Wachstums- und Jobpotenzial in der Schlüsseltechnologie Leichtbau
Faserverbundwerkstoffe mit großem Wachstumspotenzial
Der Trend zum Leichtbau zieht sich quer durch alle Branchen: Speziell die Fahrzeugbranche treibt derzeit die Nachfrage nach Leichtbaulösungen voran. Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau, die Bauindustrie oder die Medizintechnik setzen zunehmend auf Leichtbau. Leichte Bauteile versprechen nicht nur mehr Präzision und ermöglichen höhere Produktivität im industriellen Einsatz, sie bieten beispielsweise auch enorme Chancen für mehr Lebensqualität durch verbesserte Produkte im medizinischen Bereich.
Obwohl Metalle auch zukünftig den größten Marktanteil der Leichtbauwerkstoffe einnehmen werden, wird den Faser-verbundwerkstoffen ein starkes Wachstumspotential zugesprochen. "Für deren flächendeckenden Einsatz besteht allerdings in den verschiedenen Bereichen, wie Energieeinsatz, Recycling, Simulation und der Verbindungstechnik verschiedener Werkstoffe (Multi-Material-Design) noch ein großer Forschungsbedarf, um marktfähige Lösungen zu entwickeln", erläutert Loogen.
Die Wissenschaftler des Fraunhofer IPA attestieren Baden-Württemberg beste Voraussetzungen, dieses Potenzial auszuschöpfen: Eine wichtige Grundlage für eine schnelle Umsetzung von Leichtbautechnologien in bezahlbaren und kundenorientieren Produkten sei jedoch eine enge Verzahnung von Industrie und Wissenschaft.
Mit der vorliegenden Studie soll gerade den kleinen und mittleren Unternehmen der Einstieg in die Leichtbautechnologien erleichtert werden, indem sie den Leichtbau in seiner gesamten Bandbreite beleuchtet. Neben der Darstellung der technologischen Komplexität werden auch Anwendungsbereiche und Ziele des Leichtbaus sowie Chancen in potentiellen Märkten aufgezeigt. Die Studie wurde im Auftrag der Koordinierungsstelle für Leichtbau des Landes Baden-Württemberg erstellt, die bei der e-mobil BW angesiedelt ist und vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird.
Die komplette Studie ist auf der Internetseite der e-mobil BW GmbH zu finden: www.e-mobilbw.de
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Datum: 20.07.2012 - 12:33 Uhr
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