Rheinische Post: Wirtschaftsweise Buch fordert Teilverstaatlichung von angeschlagenen Banken
ID: 685222
Euro-Staaten aufgefordert, staatliche Anteile an Banken zu erwerben,
die mit Krediten aus den Euro-Rettungsfonds gestützt werden müssen.
"Es wäre richtig und nötig, dass die europäischen Staaten wirklich
Eigenkapital und damit Kontrollrechte in sanierungsbedürftigen Banken
erwerben", sagte die Finanzexpertin der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Aber noch haben wir keine
gemeinsame europäische Institution, die die Anteile halten und
bewirtschaften könnte. Deshalb brauchen wir einen neuen gemeinsamen
Banken-Restrukturierungsfonds", sagte das Mitglied im
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung. "Er wäre vergleichbar der deutschen Bundesanstalt für
Finanzmarktstabilisierung (FSMA) oder früher dem Soffin", sagte Buch.
Die Mittel des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM könnten schnell
erschöpft sein, warnte die Wirtschaftsweise. "Wenn der ESM anfangen
sollte, Anleihen direkt von den Ländern oder am Markt aufzukaufen,
dürften seine Mittel schnell erschöpft sein und wir würden sehr
schnell über die Ausweitung der ESM-Mittel sprechen", sagte Buch.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.07.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 685222
Anzahl Zeichen: 1424
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 358 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Wirtschaftsweise Buch fordert Teilverstaatlichung von angeschlagenen Banken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Michelbach nennt Gabriels Bankenschelte "absolut kontraproduktiv" ...
Der CSU-Finanzpolitiker Hans Michelbach hat die Kritik von SPD-Chef Sigmar Gabriel an den Auswüchsen des Bankgeschäfts scharf zurückgewiesen. "Banken erfüllen wichtige Funktionen. Es ist absolut kontraproduktiv, wenn Gabriel gegen die Banken ein pauschales Feindbild aufbaut", sagte
Rheinische Post: NRW fordert Finanzausgleich für Öko-Strom ...
Auf die angekündigte Klage Bayerns gegen den Länderfinanzausgleich reagiert Nordrhein-Westfalen mit der Forderung nach einem neuen Finanzausgleich für Öko-Strom. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe): &q
Schwäbische Zeitung: Verunsicherte Südwest-CDU - Leitartikel ...
Vielleicht funktioniert ja mittelfristig "Fehler eingestehen, Mund abwischen, weitermachen." Die CDU versucht auf diesem Weg, die eigenen Reihen zu schließen und zu motivieren. Ob das mit einer gerade einmal 20-minütigen Aussprache auf dem Parteitag über den EnBW-Skandal geklappt hat,
Rheinische Post: Solar-Förderung ohne Augenmaß ...
Ein Kommentar von Thomas Reisener: Der NRW-Wirtschaftsminister wählt den Zeitpunkt für seine Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Kosten für die Energiewende klug: Der Unmut über die Energiepolitik der Kanzlerin wird immer lauter, und Bayern bereitet mit seiner Kritik am Länd




