Trauerhilfe im Wildpark-Stadion
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Bestattungsunternehmen unterstu?tzt als Sponsor den KSC
Die Bandenwerbung ist Teil des Sponsoring-Kontraktes, den das 1902 gegründete Familienunternehmen, das inzwischen in vierter Generation existiert, mit dem Verein geschlossen hat. Das Bestattungsunternehmen ist damit - vorerst für ein Jahr - "Wildparkpartner des KSC". Sechs verschiedene Sponsoren-Modelle vom "1894 Club" bis zum "Hauptsponsor" bietet der KSC interessierten Partnern an, die zum langfristigen Erfolg des Vereins beitragen wollen, indem sie unterschiedlich hohe Geldbeträge zahlen und dafür klar definierte Gegenleistungen bekommen. So darf ein "Wildparkpartner des KSC" diesen Titel beispielsweise auch zur Werbung für sein eigenes Unternehmens nutzen.
Bandenwerbung für den Trauerfall im Fußball-Stadion ist bundesweit ein Novum. Ist es auch eine sinnvolle Verbindung? "Auch wenn es auf den ersten Blick für den einen oder anderen ein außergewöhnliches Engagement sein mag - es ist immer ein positives Zeichen, wenn solch traditionsreiche Unternehmen wie die Trauerhilfe Stier die vielen Möglichkeiten, den KSC als Werbeplattform zu nutzen, erkennen und wahrnehmen", so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. "Hinzu kommt die großartige Motivation der Verantwortlichen, den KSC hierdurch gerade in schwierigen Zeiten zu unterstützen - was uns natürlich sehr freut."
Martin Stier, einer der vier Gesellschafter von Trauerhilfe Stier, erläutert die Motivation des Unternehmens zu dieser außergewöhnlichen Entscheidung. "Es war meine Idee", sagt der 48-Jährige Diplom-Betriebswirt. "Ich bin in Karlsruhe geboren, ich mag Fußball und den KSC. Wie alle Menschen hier in der Region jubele und trauere ich mit, wenn der KSC auf- oder absteigt. Der Abstieg in die 3. Liga hat mich nachdenklich gestimmt: Ärgern oder unterstützen? Wir haben uns für Letzteres entschieden, denn Beistand in schwierigen Zeiten - das ist doch genau das, was wir als Bestatter tagtäglich praktizieren. Und das verdient auch der KSC."
Die Werbung im Stadion soll auch ein Signal setzen, so Stier: "Der Tod gehört zum Leben dazu. Sich das bewusst zu machen, kann die Freude steigern an allem Schönen, das man erlebt. Auch an einem guten Fußballspiel."
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Über Trauerhilfe Stier
Der Name ist Programm: Seit 1902 helfen die Stiers nun bereits in der vierten Generation - seit 110 Jahren - Menschen rund um Trauerfall und Abschied. Mit heute fünf Filialen sind die Bestatter in Karlsruhe an zwei Standorten (Gerwigstraße und gegenüber dem Friedhof in der Haid-und-Neu-Straße), Pfinztal, Neustadt/Weinstraße und Nürnberg vertreten.
Jürgen Wolf Kommunikation GmbH
Marlene Broeckers
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64367 Mühltal
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Datum: 26.07.2012 - 15:40 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Martin Stier
Stadt:
Karlsruhe
Telefon: 0721.9646010
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
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